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Zuhause gefunden !

Barlow – Zuhause gefunden – er lebt jetzt in der Schweiz

Barlow, Podencomixrüde, geb. Anfang März 2004, rot - weiss, Schulterhöhe jetzt 49 cm, reist entwurmt, geimpft, und negativ auf Mittelmeerkrankheiten getestet in sein neues Zuhause. Kastration wird vertraglich vereinbart.

So wurde Barlow vorgestellt. Er entwickelte sich dank der guten Pflege unserer Pflegestelle sehr gut und zeigte sich schon bald als lieber, verschmuster Vierbeiner.

Zuhause !Barlow sollte eigentlich eingeschläfert werden... weil er nicht mehr ‚gebraucht’ wurde. Ein junger Hund, aber sein bisheriger Halter gibt die Jagd auf und trennte sich von seinen beiden Hunden. Der Tierarzt allerdings war nicht bereit einen jungen, gesunden Hund einzuschläfern, bat eine Tierfreundin um Hilfe, die sich an PiN wandte und - PiN half gerne.

Barlow wurde in einer privaten Pflegestelle untergebracht. Dank dieser wurde er optimal versorgt und dank der Patin und PiN fehlte es ihm an nichts, was wir finanziell zusteuern konnten.

bequem hier !Barlows Mutter war eine Podenca, sein Vater ist unbekannt, in jedem Fall wird der kleine Podencobub gross werden, viel Auslauf und Bewegung brauchen. Er ist absolut aufgeweckt unternehmungslustig, lebhaft und aktiv.

Am 18. Juli konnte Barlow seine Reise antreten, mit einigen Umwegen zwar, aber er wurde so sehnlichst erwartet, dass Frauchen aus der Schweiz nach München fuhr, ihn dort in Empfang nahm und alles wieder zurück. Barlow hatte gleich ein Empfangskomitee, einschließlich eigenem Tierarzt, der war dann auch gleich nötig, denn Barlow fand es doch etwas zuviel Stress, erst Autofahren, dann in eine Box, dann in einen Flieger und dann wieder ins Auto.

Er reagierte mit Erbrechen und als die ganze Mannschaft dann endlich Zuhause ankam, hatte er sich als einziger erholt.... und spielte gleich mal mit den Katzen, inspizierte das Haus und folgte seinem neuen Menschen auf geschafftSchritt und Tritt.

Barlow lebt in bergiger Alleinlage und hat neben viel Zuwendung und tierischer Begleitung auch einen traumhaften Blick auf die Schweizer Bergwelt.

Guten Start Barlow !

Neues von Barlow... August 2004:

Hallo PiN – Freunde

Juhuu, ich habe meine erste Welpenerziehungskursstunde heil überstanden. Meine Güte – also die vielen eigenartigen kleinen Wollknäuel haben mich echt erschreckt – und wie die miteinander rumgekugelt sind , das muss ich erst noch verstehen. Dafür bin ich sehr gut mit jeder Altersklasse von Hunden, ich weiss einfach, wie ich mich verhalten muss, so dass mich alle wirklich mögen.

Im Kurs arbeiten die so mit einem Klicker – ach wenn es sein muss – ich jedenfalls kann mich auch ohne das Klicken schön hinsetzen oder ordentlich an der Leine gehen. Zudem ist es heikel, weil ich mich nicht einfach mit Gudis voll stopfen kann, denn ich muss immer noch vorsichtig sein mit meiner ganzen Esskultur. Wobei eben, so ein Pferdekot – einfach wunderbar – eigentlich auch das Katzenklo, aber da wird mein Frauchen ganz ungemütlich.

Heute musste mein Frauchen auswärts arbeiten gehen. Ich war auch schon da – eine Schule – sie macht dort wohl laute Musik mit Kindern, ich jedenfalls durfte dort letzte Woche ganz viele Kartons zerlegen, in denen  Lautsprecher versteckt waren.

Ich meinerseits konnte heute nicht mit, weil ich eine andere Aufgabe zugewiesen bekam: ich  musste zwei Damen hüten, die jeden Montag einen schönen Tag hier verbringen. Die eine ist praktisch meine 85 jährige Großmama und die andere, etwas jünger, ihre Freundin. Da sie so langweilig gestrickt haben, brachten die Katzen und ich etwas Stimmung in den Nachmittag. November 2004Wir haben abwechslungsweise die Wollknäuel oder die Strickarbeiten geklaut. Dann haben sich die Damen noch mit mir in die Weide gesetzt, wo ich ganz schöne Löcher graben durfte.

Ich glaube, die zwei haben sich ganz wohl gefühlt und ich habe mich entschlossen, die beiden Damen jetzt jeden Montag zu hüten, dann kann Frauchen für uns arbeiten und ich habe ja auch zu tun.

Ciao und bis bald  Euer Barlow

PiN-Post

BASIRA fand am 29. September 2004 ihr Zuhause und wurde eingebayert.

Anfang September bekamen wir eine Mail von unseren spanischen Tierfreunden, die einigermassen verzweifelt waren. Der Grund war, dass sie eine junge Bordeauxdogge im Tierheim aufgenommen hatten, die offenbar nach einer schweren Misshandlung ihr Augenlicht verloren hatte.

Fünf Monate jung stammte sie höchstwahrscheinlich aus einem Viertel in der Nähe des Fundortes in dem auch Hundekämpfe veranstaltet werden. Die Vermutung, besser der Verdacht lag nah, dass sie bereits im Welpenalter ausgebildet werden sollte und dann aufgrund der schweren Augenverletzungen ausgesetzt wurde.

Was war zu tun ? Für uns in Deutschland würde sich diese Frage vielleicht nicht stellen, aber...  in Spanien wäre dieser Hund sicher nicht vermittelbar – bestünde eine Möglichkeit hier ein Zuhause für sie zu suchen ?

Ein nicht sehender Hund kann sich durchaus gut im Alltagsleben zurecht finden, er orientiert  sich schnell mit den anderen Sinnen und bei manchem freilaufenden Vierbeiner ist es nicht zu fassen, dass er ohne Einschränkung springt und sich bewegt und dass viele Menschen nicht einmal bemerken, dass er nicht sieht.

Also stand eigentlich schnell fest: einen Hund einzuschläfern weil er nicht sieht hielten wir für nicht möglich, aber welche Lösung konnten wir dem spanischen Tierheim anbieten, welches tagtäglich Notfälle aufnimmt, welches Sorge und Kosten trägt für viele, viele Vierbeiner ?

Wir zerbrachen uns den Kopf und hatten eine Idee......wir nahmen Kontakt zu einer sehr tierschutzengagierten jungen Frau auf, die sich intensiv mit Hunden beschäftigt, die sich auch und gerade für schwierige und so genannte Aussenhunde und deren Resozialisierung einsetzt. Aber... nein, keine Chance, ihre Kapazität liess die Aufnahme eines weiteren Hundes nicht zu. Das wäre natürlich die Lösung gewesen – Basira, wie wir sie zwischenzeitlich genannt haben, hätte dort eine optimale Pflege bekommen, bis wir ein ebenso optimales Zuhause gefunden hätten.

Was nun ?

Wir brauchten nicht lange überlegen, denn wenige Minuten später klingelte das Telefon: Basira soll kommen !am ersten Tag ZUHAUSE

In Pflege ? nein – für immer !

Mit grosser Dankbarkeit gaben wir die Information nach Spanien weiter und dort lösten wir nicht nur ungläubiges Staunen aus, sondern Freudentränen.

Basira, das bedeutet 'die Sehende' und der Name steht auch dafür, dass die Wahrnehmungen nicht über die Sehorgane gehen, sondern dass der Blick manchmal tiefer reicht.

Basira wurde medizinisch rundum versorgt, geimpft, entwurmt, gechipt und auf Mittelmeerkrankheiten getestet. Und wir  konnten Basira dank der grosszügigen Hilfe ihrer beiden Patentanten, unserer Spender und Homepagebesucher mehrfach in einer Spezialaugenklinik vorstellen. Leider waren aber beide Augen nicht zu retten. Unsere grosse Sorge galt dann der Unterbringung bis zum Reisetermin. Basira in einer Auffangstation, Basira im Zwinger.... unsere Spanier zögerten aber nicht lange und nahmen Basira mit nach Hause, wo sie zur grossen Freude der Kinder und aller Familienmitglieder spielte und sich ‚ganz normal’ verhielt.

Nein, das stimmt nicht ganz, sie zeigte sich zwar als sehr verschmuste und anhängliche Hündin, war aber auch irgendwie ein ganz besonderer Hund. Und Basira fand ein ebenso besonderes Zuhause !

Sie hat ihren Menschen gefunden und dass es ihr Mensch ist, daran besteht kein Zweifel, ebenso wenig daran, dass Basira ein Hund mit ganz besonderen Fähigkeiten ist und da ergänzen sich Frauchen und Basira sehr gut.....beide sind sehr sensibel verlassen sich mehr auf die Summe ihrer Sinne als auf einen einzelnen. Wir denken, dass Basira bald eine Assistenzstelle als Helferin und Heiltherapeutin bekommt....

komm, wir machen ein Nickerchen...Neues von Basira: es geht ihr richtig gut, supergut um genau zu sein. Sie hat einen kleinen Freund und einen grossen Beschützer und alle lieben sie, ob Zweibeiner oder Vierbeiner. Sie ist den ganzen Tag dabei und was sagt Frauchen: ‘Ich kann nicht genug für ein so wunderbares Lebewesen danken!!!’ ... Hauptsache gemütlich !Gibt es ein schöneres Kompliment ?

 

 

 

Juli 2005

Juli 2005...und Basira wächst und wächst und fühlt sich wohl. Sie ist nicht nur immer mittendrin, sondern mitunter auch, gemeinsam mit Frauchen, Ehrengast bei einer Veranstaltung, so zum Beispiel anlässlich des Tages der Begegnung" der "Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander für Ehrengast ist ganz schön anstrengend !Behinderte und Nichtbehinderte e.V. in Nagold". 

 

 

 

Wir freuen uns immer wieder von Basira zu hören und: immer wieder ‘es geht Bestens’.

August 2009
basira_0809

Biba in SpanienDie Mischlingshündin Biba ist ein Fundhund. Ein Sonntagsspaziergang in Spanien. An einem sonnigen Vormittag entdeckt eine Familie mit zwei Kindern einen herumlaufenden Hund. Die kleine Hündin bettelt um Futter und die Kinder geben dem Hund ihre Brote. Die Hündin zieht sich aber sofort wieder zurück, zeigt grosse Angst.

Zuhause !    Das benachrichtigte Tierheimteam macht sich auf den Weg und findet den Hund auf einer Baustelle, zwischen Steinen, Paletten und Bauschutt – gar nicht einfach zu entdecken. Die Hündin bellt und will sich nicht anlocken lassen, sie hat grosse Angst und so viele Leute auf einmal, die sie da anschauen, das kann nichts Gutes bedeuten…     Also ziehen sich alle zurück, eine Mitarbeiterin bleibt ganz still bei ihr und nach einiger Zeit kann sie die Kleine anfassen, streicheln und schliesslich ins Auto tragen.  Es gab dann von den Umherstehenden noch ein Beifallklatschen, für Bibas Mut und natürlich für die Geduld der Tierfreundin.

Nachdem sie den ersten Schreck verdaut hat zeigte sich Biba als sehr verschmust, eine fröhliche, aufgeweckte Hündin, noch sehr jung. Ihren Artgenossen gegenüber verhielt sie sich freundlich und sozial, wobei sie sie manchmal die Nerven der Suchbild mit Bibaerwachsenen Hunde ganz schön strapazierte mit ihrer Unternehmemunglust.

Biba musste nicht sehr lange warten und durfte bereits nach wenigen Monaten in ihr neues Zuhause umziehen.

Biba findet das neue Leben sehr aufregend und sie war der Meinung, Reisestress hin oder her, Nachtruhe hin oder her, ich will alles erkunden.
An Schlaf war also trotz der langen Reise für Mensch und Tier erst einmal nicht zu denken.
Und was den Schlafplatz betrifft ist das ja nett gemeint von den Menschen so ein Hundekissen, bequem ist es auch, aber doch kein Vergleich zu einer Couch !

 

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