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Anfang September bekamen wir eine Mail von unseren spanischen Tierfreunden, die einigermassen verzweifelt waren. Der Grund war, dass sie eine junge Bordeauxdogge im Tierheim aufgenommen hatten, die offenbar nach einer schweren Misshandlung ihr Augenlicht verloren hatte. Fünf Monate jung stammte sie höchstwahrscheinlich aus einem Viertel in der Nähe des Fundortes in dem auch Hundekämpfe veranstaltet werden. Die Vermutung, besser der Verdacht lag nah, dass sie bereits im Welpenalter ausgebildet werden sollte und dann aufgrund der schweren Augenverletzungen ausgesetzt wurde. Was war zu tun ? Für uns in Deutschland würde sich diese Frage vielleicht nicht stellen, aber... in Spanien wäre dieser Hund sicher nicht vermittelbar – bestünde eine Möglichkeit hier ein Zuhause für sie zu suchen ? Ein nicht sehender Hund kann sich durchaus gut im Alltagsleben zurecht finden, er orientiert sich schnell mit den anderen Sinnen und bei manchem freilaufenden Vierbeiner ist es nicht zu fassen, dass er ohne Einschränkung springt und sich bewegt und dass viele Menschen nicht einmal bemerken, dass er nicht sieht. Also stand eigentlich schnell fest: einen Hund einzuschläfern weil er nicht sieht hielten wir für nicht möglich, aber welche Lösung konnten wir dem spanischen Tierheim anbieten, welches tagtäglich Notfälle aufnimmt, welches Sorge und Kosten trägt für viele, viele Vierbeiner ?
Was nun ? Wir brauchten nicht lange überlegen, denn wenige Minuten später klingelte das Telefon: Basira soll kommen ! In Pflege ? nein – für immer ! Mit grosser Dankbarkeit gaben wir die Information nach Spanien weiter und dort lösten wir nicht nur ungläubiges Staunen aus, sondern Freudentränen. Basira, das bedeutet 'die Sehende' und der Name steht auch dafür, dass die Wahrnehmungen nicht über die Sehorgane gehen, sondern dass der Blick manchmal tiefer reicht.
Nein, das stimmt nicht ganz, sie zeigte sich zwar als sehr verschmuste und anhängliche Hündin, war aber auch irgendwie ein ganz besonderer Hund. Und Basira fand ein ebenso besonderes Zuhause ! Sie hat ihren Menschen gefunden und dass es ihr Mensch ist, daran besteht kein Zweifel, ebenso wenig daran, dass Basira ein Hund mit ganz besonderen Fähigkeiten ist und da ergänzen sich Frauchen und Basira sehr gut.....beide sind sehr sensibel verlassen sich mehr auf die Summe ihrer Sinne als auf einen einzelnen. Wir denken, dass Basira bald eine Assistenzstelle als Helferin und Heiltherapeutin bekommt....
Juli 2005...und Basira wächst und wächst und fühlt sich wohl. Sie ist nicht nur immer mittendrin, sondern mitunter auch, gemeinsam mit Frauchen, Ehrengast bei einer Veranstaltung, so zum Beispiel anlässlich des Tages der Begegnung" der "Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander für
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Wir freuen uns immer wieder von Basira zu hören und: immer wieder ‘es geht Bestens’. |
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Nachdem sie den ersten Schreck verdaut hat zeigte sich Biba als sehr verschmust, eine fröhliche, aufgeweckte Hündin, noch sehr jung. Ihren Artgenossen gegenüber verhielt sie sich freundlich und sozial, wobei sie sie manchmal die Nerven der Biba musste nicht sehr lange warten und durfte bereits nach wenigen Monaten in ihr neues Zuhause umziehen. Biba findet das neue Leben sehr aufregend und sie war der Meinung, Reisestress hin oder her, Nachtruhe hin oder her, ich will alles erkunden.
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