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Anlässlich unseres Besuches in Spanien im April 2005 wurden wir von Tierfreunden auf ein Gelände aufmerksam gemacht, welches ein niederländisches Paar als Tierauffangstation, in erster Linie für Podencos, viele Jahre nutzte.
Seit Anfang der 90er Jahre agierte das Paar unter verschiedenen Namen, nach eigener Aussage mit dem Tierschutzgedanken und dem Ziel: ‘ein kleines Paradies zu schaffen für wehrlose Tiere’
Nachdem sich das Paar 1994 in Benissa auf einem Gelände niedergelassen und die Gemeinde sich 2002 gegen einen weiteren Aufenthalt ausgesprochen hat, zogen sie in die Nähe von Valencia um. Zitat: ‘5.000 m2 werd in Benissa speziel für die Tiere behalten. Unter der Name "Tierpension" werd ein schöne und grosszügige Unterkunft für etwa 50 Hunde aufgebaut.’
Zahlreichen Augenzeugenberichte, Zeugenaussagen und eine Vielzahl von Bildern von verschiedenen Personen, die mehr oder weniger engen Kontakt und Zugang hatten, stellte sich dieses ‘Paradies’ aber leider anders dar.
Hunde, die nicht auf das neue Gelände mit umziehen sollten, wurden getötet und in Gräben verscharrt. Der Gestank war bestialisch, aber die Gemeinde sah keinen Handlungsbedarf.
Wir wollten aufmerksam machen und informierten. Uns erreichten Unmengen von Zuschriften, allein die Petition mit dem Hintergrund diese Haltung einzustellen, unterschrieben über 1.650 Personen !
Aber daneben erreichten uns auch immer wieder ungläubige Briefe, Anfragen, teilweise Beschimpfungen, leider von Menschen, die längere Zeit nicht vor Ort waren oder möglicherweise nur einen Teilbereich gesehen hatten.
Wir verstehen die Entrüstung und jeder Tierschützer muss hinterfragen, was passiert ist, aber die Bilder sprachen eigentlich eine deutliche Sprache, wobei wir nur einen Teil veröffentlicht haben mit Rücksicht auf involvierte Personen.
Jahre später sehen wir, dass die zuständige Gemeinde nicht reagiert hat, dass Anzeigen im Sande verliefen, dass Klagen wenig Erfolg versprechend sind. Ein trauriges Resume.
Sponsoren des so genannten Tierschutzprojektes haben sich sich zurück gezogen und die Vielzahl der Menschen, die diese Situation ändern möchte, bleibt nicht untätig.
Für die getöteten und verscharrten Tiere kam jede Hilfe zu spät. Aber wir verlieren dennoch nicht den Mut, dank Ihrer Unterstützung und hoffen, dass das Paar ein anderes Betätigungsfeld findet, bei dem nicht wehrlose Lebewesen im Mittelpunkt stehen.
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