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erinnern Sie sich noch an... 

ShantuAbschied von Shantu.

Der Galgorüde wurde in erbärmlichem Zustand aufgefunden, d.h. er lief einer Tierheimmitarbeiterin direkt in die Arme. ShantuSie war mit dem Auto unterwegs und sah den freilaufenden Galgo, hielt an und er kam nicht nur direkt auf sie zu, er stieg auch ins Auto ein. Shantu wie wir ihn genannt haben, war voller Wunden und Narben, abgemagert und zwei Zentimeter der Rute hat er aufgrund einer massiven Entzündung verloren. Er war ein aussergewöhnlich liebevoller und sanfter Hund, ruhig und besonnen und hatte sicher in den vergangenen Jahren Zeit um das Hundeleben von seiner angenehmen Seite kennen zulernen.   Er ist am 23.07.10 verstorben.

2004.Sie erinnern sich an Josi ?  Er hatte eine furchtbare Geschichte hinter sich, eingesperrt und von anderen Hunden zusammengebissen. Josi fand in seinem Zuhause, bei seiner Halterin, mit der er eng verbunden war, seine Lebensfreude wieder. Stets fröhlich, dabei aber souverän und aus dem Nichts heraus ein Sprung und er stand im Lech. Mit anderen Hunden und Menschen war er ein sehr freundlicher und ausgeglichener Hund, selbst seine quirlige Gefährtin Miri konnte Josi nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Im Gegenteil, er schaffte, was keiner schaffte: Miri die nötige Ruhe zu vermitteln und ihr ein stiller, aber starker Gefährte zu sein.

Heute war der Tag des Abschieds und Josi hat seine letzte Reise angetreten. Wo auch immer Du bist Josi, sicher wirst Du auch dort für Ruhe und Ordnung und Lebensfreude sorgen.

Es ist schön, dass wir Dich so lange begleiten durften, dass Du uns Zweibeinern trotz allem eine Chance gegeben hast. Für Deinen Menschen ist es nicht leicht, aber irgendwie hast Du auch da ganze Arbeit geleistet, sie ist traurig, hat Dich aber bis zur letzten Sekunde kraftvoll begleitet.
Josi im Mai 2010

Tawil-ZuhauseDer Galgorüde Tawil konnte aus einer so genannten ‚Animal Hoarding‘ Haltung befreit werden. Er kam gemeinsam mit über dreissig anderen Hunden ins Tierheim und seine erste Reaktion war übergrosse Freude. Wahrscheinlich war es das erste Mal  in seinem Leben, dass er spielen und toben durfte und im Freilauf mit anderen Hunden sein.   Er war nicht gewohnt satt zu werden und seine Freude darüber äusserte er deutlich. In kürzester Zeit entwickelte er gestalterische Fähigkeiten, sprang von der Hütte aufs Dach vom Hundehaus, holte die Dachplatten runter und es fiel ihm noch allerhand mehr ein. Nun hat er sein Zuhause in Spanien gefunden, lebt gemeinsam mit Jahlee und Naima in seiner Familie und mangels Dachplatten hat er nun das Öffnen von Türen und Schränken in sein Repertoire aufgenommen. Hund muss eben erfinderisch sein.  Auf dem Bild sehen Sie ihn (in der Mitte) gemeinsam mit anderen beim Galgospaziergang. Erfreulicherweise gibt es immer wieder spanische Tierfreunde, die einem Galgo ein gutes Zuhause geben und ihn als Familienmitglied zu schätzen wissen.
Im Gegensatz zu vielen ihrer Landsleute, die immer noch denken, es sei ein Nutztier…

Nova und PadiNova, endlich ZuhauseNova! Sie musste fünf Jahre (!) im Tierheim warten und dann kam eine junge Spanierin, die ihren vor Jahren adoptierten Hund aus diesem Tierheim vor kurzem verloren hatte.

Und sie hat sich entschlossen gleich zwei Vierbeinern eine Chance zu geben, zwei von über 150, zwei, die schon lange warten. Glück hatten Nova und Padi, ein dreibeiniger Mischlingsrüde.

IriairiaIRIA !    Sie fand ihr Zuhause in Spanien und wie man sieht, einen freundlichen Artgenossen ebenso.

Es freut uns sehr, dass wir auch aus Spanien immer wieder Bilder aus dem neuen Zuhause erhalten.

shirashiraSHIRA - sie kam als Fundkatze ins Tierheim. Sie lag völlig verschmutzt, voller Parasiten, abgemagert und mit einem gebrochen rechten Hinterlauf in einem Hinterhof. Hier hatte sie sich unter ein Gebüsch verkrochen und bewegte sich kaum noch. Sie hätte wohl nicht überlebt, wäre nicht ein Anwohner aufmerksam genug gewesen und benachrichtige den Tierschutz.                    

Shira hat ihr Zuhause (in Spanien) gefunden und wir freuen uns über diesen ganz besonderen Platz.

BenjaBenjaBENJA

Die ruhige Galga fand 2004 ihr Zuhause.

Im Tierheim hiess es ‘sie ist ein wahrer Engel’ und so war sie tatsächlich auch in ihrer neuen Familie. Ein wundervoller Begleiter, der leider schon viel zu früh seine letzte Reise antreten musste.

Benja schlief am 15.12.09 friedlich ein.

so wurde sie aufgefundenNuba heuteNuba stammt aus der aufgelösten Animal Hoarding Haltung, Sie erinnern sich ?

Völlig verängstigt, wie alle anderen auch, bekam sie ihre zweite Chance und ist mittlerweile glücklich in Spanien vermittelt.

Als sie aufgefunden wurde, war sie stark abgemagert und nicht in der Lage zu stehen.

Es brauchte einen grossen Einsatz unserer Tierfreunde in Spanien, bis sie wieder Nuba heuteauf die Füsse kam.

Übrigens: Aus der Animal Hoarding Haltung warten immer noch Hunde auf ihre Chance: Audreyaudrey, Tawil und Tibniy.

Zuhause !Noah wurde von Tierfreunden mitten in der Stadt gesehen, als er gerade aus einem Supermarkt kam. Noah war wahrscheinlich auf der Suche nach etwas Essbaren und phantasievoll genug, um nicht im Müllcontainer zu suchen, sondern gleich im Warenhaus. Er wartete einige Monate im Tierheim und fand dann sein Zuhause in Spanien.  Ein klein wenig skeptisch sehen wir immer die Vermittlung innerhalb Spaniens, aber wenn wir unseren Kooperationspartnern keine Chance geben zu lernen, wird es immer schwierig bleiben. Und so ist es natürlich immer wieder  unser Anliegen, dass sich vor Ort etwas ändert, dass die Einstellung zum Tier sich verändert und im Tierheimdass Menschen sehen, dass ein Galgo oder Podenco nicht nur ein Jagdhund ist, sondern ein wunderbarer Begleiter in der Familie. Oftmals haben die Jagdhunde eine Art Nutztierstatus, um so mehr freut uns, wenn einer unserer Schützlinge ein adäquates Zuhause in seiner Heimat findet. Auch  Tierschützer müssen dazu lernen und nicht pauschalisieren: alle Spanier halten ihre Hunde schlecht. Es gibt in Spanien so viele Tierfreunde wie Menschen, die respektlos gegenüber Lebewesen sind wie in Deutschland, in Italien, in Griechenland, in Belgien, in...

antonso wurde er vorgestellt bei PiNAnton ! Er hatte einen schlechten Start ins Leben, aber wie bei vielen anderen auch, gibt es auch für Anton ein Happy End.

Wie man eindeutig sieht, geht es dem Senior sehr gut und er geniesst sein Leben mit und bei seinen Menschen. Glück gehabt Anton.

im Tierheim in SpanienZuhause !Florin musste lange im Tierheim warten, aber dann hatte er Glück und durfte endlich nach Hause. Der Senior verhielt sich alles andere als ruhig und gemütlich, er entwickelte neue Energie und ungeahnte Neugier. Vier Jahre durfte er das neue Leben geniessen, vier Jahre, in denen er menschliche Zuwendung, Fürsorge, Spaziergänge, ein gemütliches Sofa und vieles mehr kennen lernen durfte.

florin Als er gefunden wurde lag er verletzt mit gebrochenem Hinterlauf, einem halb abgerissenen Ohr und viele Verletzungen zeugten von dem unguten Leben, was er geführt haben mag. Es folgte eine lange, intensive Pflege, Operationen und liebevolle Rehabilitation in Spanien. Unsere Mitglieder, die Patin und zahlreiche Spender machten dies möglich und trugen ihren Teil zu Florins Happy End bei. Dafür möchten wir uns auch nach all den Jahren nochmals bedanken. Ohne Sie und ohne Ihre stete Unterstützung könnten wir den Tieren nicht helfen.

Im November 2009 ist Florin verstorben. Ein kleiner Trost ist sicherlich, dass er diese Chance bekam, dass seine Halterin ihn aufgenommen hat, trotz seines Alters. Ein wunderbarer Gefährte, der sich nun auf seine letzte Reise gemacht hat und ein wunderbarer Vierbeiner, der uns wieder einmal mehr darauf aufmerksam macht, welche Bereicherung es sein kann, einen Lebenserfahrenen Hund aufzunehmen um ihm das Hundeleben von seiner besten Seite zu zeigen.

deliaDELIA... das ist schon über sechs Jahre her, dass wir sie bei PiN vorgestellt haben. Um so mehr freuen wir uns von ihr zu hören und sie vor wenigen Tagen auch zu sehen !

delia und freundeDie Podencomixhündin war zunächst sehr schüchtern und vorsichtig und es war wichtig, dass sie in ihrem neuen Zuhause mit mindestens einem Artgenossen leben konnte... dieser Wunsch wurde ihr erüllt.

Heute lebt sie in Niedersachsen und an Hundekontakten mangelt es nicht. Ihre Vorsicht hat sie bewahrt, auch wenn sich das nur auf Fremde bezieht.

im TierheimAugust 2009Maisha.

Tochter von Jaleema,

kam gemeinsam mit ihrer Mutter ins Tierheim und

aus dem kleinen Hund wurde eine stattliche Galga.

 

 

 

 

August 2009

 

miluMilú im TierheimMilu hat ihre letzte Reise angetreten.

Sie war eine grosse und grossartige Gefährtin für ihre Menschen und seit wenigen Wochen auch für ihre Hundefreundin Sitaya. Milus Geschichte beginnt in Spanien und es war ein langer und schmerzvoller Weg für sie bis sie endlich in ihrem Zuhause angekommen war.  Ihre ursprünglichen Halter gaben sie im Tierheim ab mit dem Versprechen, sie wieder zu holen…

Vier Jahre später sass Milu immer noch dort.

Ohne die liebevolle Pflege des Tierheimteams hätte sie aufgegeben, aber nach vier Jahren kam ein, sogenannter, Zufall zum anderen und Milu fand ihr Zuhause. Es begann ein neues Leben.  

BergwandernViel Zuwendung, lange Wanderungen, ein Leben mit ihren Menschen, ‚ihren‘ Kindern und schliesslich ihrer Gefährtin.

Dann ganz plötzlich eine schwere Erkrankung und trotz aller Bemühungen gab es keine Möglichkeit zu bleiben.

Gute Reise Milu und Anna Maria, Deine kleine Freundin hat es gemalt und ausgedrückt:

Danke für die schöne Zeit.

Jack im TierheimErinnern Sie sich an unseren Senior JACK ? Der Mischlingsrüde wurde gefunden und ins Tierheim gebracht. Seine Herkunft konnte später zurück verfolgt werden: Jack wurde zeitlebens im Stall angebunden gehalten. Einmal am Tag begleitete er seinen Halter, einen Bauern aufs Feld, dann wurde er Juli 2009wieder angebunden. Jack verbrachte so zehn Jahre seines Lebens, dann kam sein Halter ins Altenheim und die Verwandten suchten eine Lösung für ‚das Problem Jack’. Statt ein neues Zuhause zu suchen oder ihn wenigstens ins Tierheim zu bringen, setzten sie ihn einfach aus. Zwei Jahre lebte Jack auf der Strasse, ernährte sich von Abfällen und versuchte sich durchzuschlagen. Irgendwann rief jemand im Tierheim an, weil ein ‚aggressiver Hund’ auf der Strasse herrenlos herumlaufe. So kam Jack ins Tierheim. Dort wartete er Juli 2009und wartete, bis sich eine spanische Familie schliesslich entschloss, ihn kurzfristig aufzunehmen, während der Wintermonate in Pflege, denn den Winter sollte er nicht im Tierheim verbringen. Jack kam, sah und siegte... und aus dem Winter wurde ein Frühling und ein Sommer... und nun fühlt er sich einfach wohl und niemand denkt mehr daran, ihn wieder zurück ins Tierheim zu bringen.

Taddäus im TierheimZuhause !Taddäus !

Er fand sein Zuhause in Spanien.

März 2009JIMMY !

Er fand sein Zuhause in Spanien und wie man unschwer sehen kann, geht es ihm prima.

Limerick 2004 in Spanienlimerick Limerick ist Anfang Februar 2009 verstorben.

Sie hatte einen langen Weg hinter sich, wurde in Irland auf der Rennbahn eingesetzt, dann trotz Verletzung nach Spanien verkauft, dort wieder auf der Rennbahn eingesetzt, bis sie schliesslich in eine Auffangstation kam.

Geschunden, verletzt, voller Narben, am Ende. So fanden wir Limerick. Podenco in Not setzte sich für eine Behandlung ein, es bestand eine massive Bewegungseinschränkung durch Sehnenverkürzung und Gelenkschäden und dann - fand sie ein Zuhause. Limi durfte zum ersten Mal in ihrem Leben Sicherheit und Zuwendung erfahren, um genau zu sein wurde sie auf Händen getragen.

Ihre Menschen haben keinen Weg, keinen Aufwand gescheut. Die beste therapeutische Hilfe wurde in Anspruch genommen, egal wie viele Kilometer zu glücklichbewältigen waren.

 Sie wollten nicht warten, bis Limi in Spanien operiert war, sie holten sie sofort zu sich und übernahmen die intensive Pflege nach der OP, Physiotherapie und mehr.

Wir haben sie immer wieder erleben dürfen, sei es bei Besuchen oder beim PiN Treffen. Eine grosse Hündin, die mit ihren Menschen grosses Glück hatte.

Anfang Februar dann kam die Zeit des Abschieds. Geschätzte 8 Jahre war sie erst, aber die Strapazen und die unsagbaren Lebensbedingungen forderten ihren Tribut. Gute Reise Limi, einen Platz in unserer Erinnerung wird immer bleiben.

Der Gedanke an das, was Du erlebt hast und was Deinen Artgenossen erspart bleiben solll, wird uns motivieren und nicht müde werden lassen uns einzusetzen.

noch in SpanienZuhause - am ersten AbendFlori wurde in Spanien gefunden, kam ins Tierheim und fand trotz ihrer grossen Ängstlichkeit einen Menschen, der sie adoptierte.

Die Zeit im Tierheim und auch im neuen Zuhause war begleitet von viel Geduld, langsamen Schritten des Vertrauens und immer wieder Angst.

Zittern, in einer Ecke verkriechen und auf keinen Fall anfassen lassen - das war Floris Lebenseinstellung. Aber viele Monate später wandelte sich das Bild und der neuen Halterin gelang es aus Flori eine selbstbewusste kleine Hündin zu machen.

Verkriechen war gestern ! Heute: Freilauf und Spielen mit ihrem Hundefreund.

 Flori im Glück !

Natürlich dauerte das alles seine Zeit und ohne die grosse Geduld der Halterin wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.

Nur wenige Menschen wären so mutig gewesen, sich auf das Abenteuer ängstlicher Hund aus dem Süden überhaupt einzulassen.

Tag zwei !Die zahlreichen Bilder und Telefonate liessen keinen Zweifel daran, dass Flori das richtige Zuhause gefunden hatte. Sie entwickelte sich zu einem lebhaften, aufmerksamen und freundlichen Hund. Sicherheit ist da wo mein Mensch ist und an seiner Seite lebte Flori auf.

Leider wurde dann im September 2008 bei Flori ein bösartiger, schnell wachsender Tumor festgestellt, inoperabel - die Diagnose kam völlig überraschend.

Flori hat ihre letzte Reise angetreten und der Schmerz traf uns alle tief.

Eine wunderbare Hündin, die das Glück erfahren durfte. Nach einem unschönen Start hat sie viele Stunden der Freude erlebt. Zuwendung und Glück - auf beiden Seiten.

Noeliawas ist ?NOELIA

Noelia wurde in der Nähe eines Restaurants gefunden, offenbar ausgesetzt. Der Restaurantbesitzer rief beim Tierschutzverein an und bat darum, sich der Hündin anzunehmen. Noelia wurde wahrscheinlich von Abfällen ernährt, hat wohl in der Hauptsache Brot bekommen und sie ist schwer übergewichtig.

Und im Tierheim sah sie auch keinerlei Notwendigkeit, ein wenig abzuspecken. Im Gegenteil, Besucher wurden freundlich begrüsst, vor allem, wenn ihre Nase ein Leckerli witterte...

Sie musste drei Jahre warten, bis sie endlich ihr Zuhause fand. Noelia hat Spanien nicht verlassen, fand ihre Menschen und ihr Glück. Die Sache mit der Bewegung findet sie immer noch überflüssig, lieber geniesst sie die Streicheleinheiten und das Sofaleben.

obenund noch mehr Geschichten und Bilder aus dem neuen Zuhause:Zuhause gefunden

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