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Juli 2005IWO - Zuhause gefunden

Iwo, der Minischnauzerrauhhaardackelmischlingsrüde wurde ca. 2003 geboren und mit seiner Schulterhöhe von 28 cm eigentlich ein kleiner Hund, charakterlich aber ein ganz grosser.

Er kam zu PiN in Pflege und schlich sich binnen kürzester Zeit in alle Herzen. Ursprünglich lebte er in Spanien bei Zigeunern und es ging ihm nicht sehr gut. Als er ins Tierheim kam, war er zunächst sehr verstört und ängstlich, hatte eine Rutenverletzung, möglicherweise ein Unfall, möglicherweise war der Schwanz war mal gebrochen, er war optisch ‚normal’,  aber nicht so beweglich wie er sein sollte. Seine Freude äusserte Iwo aber dennoch, und zeigte sich als aufgeschlossener und fröhlicher Hund. Er lernte binnen weniger Tage den Umgang mit einer Katze, war kinderlieb und sehr anhänglich.

Iwo war nur kurze Zeit in Bayern, da meldeten sich seine Menschen, wie sich später herausstellte und ein Umzug stand an. Die Trennung fiel uns nicht leicht, denn wir hatten uns schon sehr an den  kleinen Schatten gewöhnt, aber nun hat er sein lebenslanges Zuhause gefunden und was für eines !

Das erste Kennenlernen verlief so: der sonst so zurückhaltende Iwo sprang seinem neuen Herrchen auf den Schoss und damit war für ihn das Thema erledigt !

Eigentlich ist Iwo ja Menschen und besonders Männern gegenüber eher zurückhaltend und eigentlich ist Frauchen der Hundemensch und Herrchen Hunden gegenüber eher zurückhaltend, aber – eben nur ‚eigentlich’ !

Im neuen Zuhause versuchte er zunächst mal die Chefposition zu übernehmen, na ja, wer einen 2 Meter Papa hat, der kann auch schon mal mutig werden....

Iwo liebt es auf dem Schoß zu sitzen, zu schmusen, seine Spaziergänge und er wird auch stundenweiOwise berufstätig werden - Dr. Iwo ist rundherum zufrieden.

Gut gemacht Iwo !

Und  wie geht die Geschichte weiter ? So:

Alvas Geschichte beginnt eigentlich mit Iwo in der Eifel. Einige Monate nachdem wir den kleinen Dackel-Schnauzer-Yorkshire-Mix Iwo adoptiert hatten, fanden wir ihn manchmal etwas einsam, so als Einzelhund. Da war dann schnell klar: ein Zweithund wäre genau das Richtige. Und der sollte natürlich auch wieder über PIN kommen. Also sagten wir PIN Bescheid: „Iwo sucht eine Freundin“.

Die war schnell gefunden und wurde Owi genannt. Auf den Fotos erschien ein flippiges schwarz-weisses Terrier-Mix-Mädchen und fing an, in unseren Köpfen rumzuspuken. Schon total süß und sicher zu uns und Iwo passend, aber eigentlich war es uns ja nun doch alles viel zu schnell gegangen. Aber nach dem ersten Rückzieher und einer genauen Zeitplanung (unser Umzug stand auch noch an) kamen wir zu dem Schluß: Owi soll es sein und das möglichst bald!!! So wurde denn aus Owi Alva und wir holten sie wenige Wochen später am Flughafen ab, mit Iwo natürlich. Das kleine quirlige Mädchen überzeugte uns sofort, auch Iwo machte noch in der ersten Nacht Spielversuche, obwohl er wegen der Wildheit der jungen Dame doch etwas skeptisch war.

Das ist jetzt 2 Monate her und wir freuen uns jeden Tag an und mit Alva und Iwo. Inzwischen gehört Alva wie selbstverständlich dazu, wir können uns kaum mehr erinnern an die Zeit ohne das Mädchen. Sie hat uns, das neue Haus mit dem riesigen Garten, das Dorf mit tierischen und menschlichen Einwohnern voll unter komm wir helfen packenKontrolle, ihr gehört die Welt. Manchmal muß man sie sanft erinnern, dass sie doch nur ein kleiner Hund ist, aber meistens ist sie einfach nur herrlich erfrischend gut gelaunt und übermütig. Und Iwo hat auch gelernt, sich zu erwehren, wenn er keine Lust mehr zum Toben hat.

Alva orientiert sich sehr an dem ruhigeren und erfahrenen Iwo, nur ab und zu juckt es sie dann in den Pfoten, Unsinn zu machen. Und abends geniessen die Beiden unseren Schoß und das Sofa!

Jetzt ist die Familie vollständig!!!

Alva und Iwo im Mai 2007

Juli 2008: Die Familie hat sich um ein weiteres Mitglied erweitert !

Maya im TierheimMaya Mischlingshündin, schwarz weiss, geb. ca. Juli 2001, Schulterhöhe 27 cm ist eingezogen.

Im Juni 2008 wurde Maya im Tierheim aufgenommen. Sie ist sehr durcheinander, wurde schwerst misshandelt, warf sich immer wieder schreiend auf den Rücken und hatte einfach nur Angst.

Maya stammt aus einem kleinen spanischen Dorf, in dem Anwohner sich um das Schicksal der kleinen Hündin bemüht haben, nachdem sie immer wieder beobachteten, dass die Halter den Hund schlugen, aus dem Haus warfen, wieder misshandelten und sie verletzten.

Immer wieder gab es Zeiten, in denen Maya auf der Strasse leben musste und nicht ins Haus geholt wurde. Sie warfen ihr zu der erste Tag ZuhauseFressen hin und sie ging nicht weg !

Ein Problem stellte sich dadurch, dass der ehemalige Halter sich meldete und die Hündin unbedingt zurück haben wollte (ohne Erfolg, dank engagierter Tierheimmitarbeiter). Aber es blieb ein ungutes Gefühl.

Maya musste nicht sehr lange warten, bis die Chance auf ein neues Zuhause kam - nach 29 Tagen im Tierheim und der entsprechenden Reisevorbereitung hiess es für sie bald umziehen.

Wer allerdings gedacht hat, das da nun ein armes, verstörtes, schüchternes kleines Hundemädchen ankommt, der irrte gewaltig. Maya zeigt bereits in den das Leben ist wunderbar !ersten Tagen im neuen Zuhause, dass sie nicht nur weiss, was sie will, sondern auch, wie man es bekommt.

Das Leben auf der Strasse war gestern - nach 24 Stunden war Sofa angesagt und, ganz wichtig: Wälzen in der Wiese.

Maya ist eine lebenslustige und selbstbewusste Hundedame irgendwo müssen die Mäuse doch sein !und wir freuen uns über ihr neues Leben !

 

 

 

 

MayaMärz 2011. Maya ist verstorben.

Eine viel zu kurze Zeit, aber sehr intensiv und wie Maya so war verlief auch ihr Abschied. Sehr rasch, ohne viel Vorbereitung machte sie sich auf den Weg.

Ein Charakterkopf, manchmal ein klein wenig Dickkopf, liebenswert und kompromisslos.

Gute Reise Maya. Schön, dass wir Dich kennen lernen durften, dass wir Dir zu diesem wunderbaren Zuhause verhelfen konnten, dass Du Deine Menschen begleitet und uns alle sicher eines gelehrt hast:  man muss seinen Weg gehen, auch wenn es mal Widerstände gibt. Augen auf und durch !

 

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