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KeelaniSO EINE LANGE REISE...

Die Podencomischlingshündin Keelani brauchte viel zeit und einige Umwege, bis sie endlich Daheim war.

Keelanis Geschichte begann im September 2005, als vier Jugendliche abends am Tierheimtor standen und angaben, sie hätten die junge Hündin auf der Strasse gefunden.
Dezember 2010Sie wurde ‘Jula’ genannt und war in der ersten Nacht sehr verängstigt. Am nächsten Tag aber erwachte sie und machte deutlich, dass sie es faustdick hinter den Ohren hat ! Sie liebte es die Hauptrolle zu spielen, war sehr lebhaft und verspielt.

Im November 2005 findet die junge Dame dann ein Zuhause in Spanien. Mit ein klein wenig Skepsis sahen wir die Vermittlung, aber natürlich können wir nicht allen Podencos und Mixen ein neues Zuhause in D-A-CH bieten und freuen uns prinzipiell auch über jeden Vierbeiner, der innerhalb Spaniens ein Zuhause findet, aber – ein Jagdhund ist ein Jagdhund und hier braucht es spezielle Halter.

Die Monate vergingen, Jula lebte sich ein und wurde geliebt. Sie wurde altersgerecht kastriert und ihre neuen Halter meldeten sich regelmässig und berichteten. Aber nach zwei Jahren trennte sich das Paar und für Jula begann eine unruhige Zeit.
Mal zu ihm, mal zu ihr, keine feste Bezugsperson mehr und nach Gesprächen zwischen dem Tierheimteam und den Haltern konnte man sich einigen und Jula kam wieder zurück ins Tierheim.

Sie fand sich schnell mit der neuen, ihr schon bekannten Situation im Tierheim ab, war wie schon zuvor freundlich und verträglich mit allen Artgenossen.

Nachdem sich auch nach drei Jahren noch kein Zuhause abzeichnete, hat sich ein Vereinsmitglied bereit erklärt, Jula ein Zuhause auf Zeit zu geben, d.h. sie in Pflege zu nehmen.

Nachdem sie zu ihrem Namen keinen rechten Bezug hatte, wurde sie kurzerhand dazu befragt Namensgebungund so kam es zur Namensänderung in Keelani, einem Namen, auf den sie dann auch gleich reagierte. Keelani scheint ein anderes Wort für Lebensfreude zu sein, denn sie war neugierig und aufgeweckt und ihr Hauptanliegen: immer mittendrin.

Das wiederum schafft eine enge Bindung, zu den erwachsenen und noch jugendlichen Zweibeinern der Pflegefamilie.

Keelani lernte unheimlich schnell, war begeistert von langen Spaziergängen, Joggen, kleinen Denksportaufgaben und nach wenigen Wochen war sie einfach überall im Mittelpunkt.

KeelaniVöllig angstfrei traute sie sich an alles heran, alles interessiert sie und wenn es auch mal etwas gibt, was sie ängstigt, dann lernt sie blitzschnell.  Ein toller Hund, so hiess ist....

Dem fröhlichen Charakterkopf fehlte nur ein richtiges, also dauerhaftes Zuhause zum Glück... wobei sowohl Keelani als auch ihre 10-jährige Freundin der Meinung waren: sie ist doch Zuhause.

Aber wie das so ist mit Erwachsenen, sie brauchen einfach länger um zu verstehen.

Keelani ist ein Spassvogel. Sie legt sich nicht etwas in den Korb, das kann ja jeder, aber der Individualist weiss sich zu helfen und dreht den Korb erst um...

An einem Freitagabend dann der schönste Anruf, den wir uns vorstellen können: Keelani soll bleiben, für immer.

ZuhauseNein, das war nicht geplant; nein, eine Pflegestelle ist nicht gleichbedeutend mit Zuhause gefunden; ja, die Freude ist sehr gross, weil es einfach passt.

Für Keelani, für die neuen Halter, für den Hundegefährten und für PiN.

Glück nennt man das.

Lebensfreude

 

Kira im TierheimKIRA

Die ersten Frühlingswochen 2006: Kira kommt als 2 Monate alter Welpe ins Tierheim.  Ein junges Ehepaar mit sechsjährigem Mädchen fand die junge Hündin in Spanien auf einer Landstrasse. Sie sass zitternd vor Angst, ausgesetzt da und die jungen Leute brachten die Hündin ins Tierheim.

Kira wurde sie genannt und sie war voller Angst. Den ganzen Tag in einer Ecke im Zwinger sitzend, Menschen gegenüber misstrauisch und vorsichtig, auch anderen Hunden gegenüber äusserst zurückhaltend.

Mit sechs Monaten wurde Kira vermittelt. Eine Familie, die bereits zwei Hunde hatte, sah die Hündin und wollten Kira Zuhausesie gern aufnehmen. Sie waren sehr freundlich zu Kira, gaben ihr alles, was sie konnten, aber dennoch – Kira fühlte sich nicht Zuhause. Sie war nicht glücklich und konnte keine richtige Beziehung zu ihren neuen Menschen aufbauen.

Einige Wochen hatte das Tierheimteam grosse Sorgen, denn Kira fand den Weg nach draussen und entlief. Sie wurde gesucht, alle waren in Sorge, aber sie wurde nicht mehr gesehen. Kira lebte auf sich allein gestellt, vermutlich im angrenzenden Waldgebiet, versorgte sich selbstständig und die Bemühungen der neuen Halter, sie wieder nach Hause zu holen, blieben erfolglos.

Dann sass sie eines Tages wieder im Garten, wollte aber nicht rein kommen, sondern einfach nur im Garten übernachten.

Sie wurde gefüttert und ihre Familie sah ein, dass Kira nicht bei ihnen bleiben wollte, aber sie doch in Sicherheit sein sollte. Also wurden die Tierfreunde benachrichtigt und schweren Herzens für alle – kam Kira zurück ins Tierheim.

Die sofortige Kastration zeigte, dass sie bereits aufgenommen hatte.

Kira mit ihrem neuen FreundWieder wartete sie im Tierheimzwinger, still, beobachtend und weiterhin vorsichtig Menschen gegenüber.

Aber dann wurde eine Tierfreundin auf sie aufmerksam, sagen wir aufmerksam gemacht und das sollte der Anfang von Kira im Glück werden.

Heute, nach vielen Monaten im neuen Zuhause können sicher alle Beteiligten sagen: etwas Besseres konnte nicht passieren !

Kira geht es gut, eine lebenslustige und fidele Hündin, die ihren Haltern viel Freude macht. Sie hat ihre kleinen und grossen Menschen ins Herz geschlossen und das beruht auf Gegenseitigkeit.

 

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