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Zuhause gefunden !

 

noch in SpanienLANI

Lani ist im Februar 2010 verstorben, überfahren nach Freilauf in Autobahnnähe. Ein trauriger Anlass um an die uneingeschränkte Achtsamkeit zu denken, nach Jahren und trotz Vertrauen. Auch bei einer guten Beziehung und guter Abrufbarkeit ist es leichtsinnig, einen Hund in Strassennähe oder gar Schnellstrasse / Autobahn frei laufen zu lassen. Ein jagdlich ambitionierter Hund ist das auch wenn er seinen Halter mag und prinzipiell gut gehorcht. 

Lani ist ein hawaianischer Name und bedeutet ‚Himmel’ und genau den sollte die kleine Podenca auch finden bei ihrem neuen Menschen oder ihrer neuen Familie.

Die junge Hündin hatte ziemlich viel Glück, denn durch ihre Art und Lebensfreude fand sie, dass man hinter einem Zaun nicht so gut leben kann, also entschwand sie bereits als Welpe aus einer für alle anderen sehr traurigen Haltung. Lani suchte sich eine Finca in der Nähe aus, bei der sie sich aufhielt, auch füttern liess, aber sie konnte nicht mit rein – es war eine Baustelle.

Als Tierfreunde gebeten wurden sich ihrer anzunehmen zeigte sich Lani als sehr freundliche, um nicht zu sagen alberne und aufgeschlossene Hündin.  Sie freute sich sehr über den mitgebrachten Pansen, den sie aber doch lieber vergraben als essen wollte, sie tollte um die Beine der Besucher und als die Autotür geöffnet wurde, sprang sie fröhlich hinein und wartete auf die Dinge die da kommen sollten.

ZuhauseLani ist ein angstfreier Hund und ihre Hobbys sind Spielen und das Leben geniessen.  Sie fand im September 2005 ein Zuhause und Ihre Menschen sind rundherum begeistert von diesem Hund.

Wir hatten zwar gesagt, sie ist ein Podencomix, aber Frauchen vermutet eine Podenca-Maulwurf-Fuchs-Hamster Mischung. Das liegt sicher daran, dass die tägliche Gassi-Runde jeweils von starken landschaftlichen Veränderungen begleitet war. Die Mauselöcher nehmen dann schon mal Ausmaße an, in denen der halbe Lanihund verschwindet.  Die jagdliche Ausbeute war für einige Mausefamilien sehr traurig, die Katzen hingegen wurden neidisch.

Alles, was Lani so an Leckerlis bekommt oder gar Wurstzipfel, die  "aus Versehen, weil Lani so niedlich ist" herunterfallen, werden vergraben. Manchmal dann auch, mangels Erde in Handtaschen oder Jacken...

Ein gestörtes Verhältnis hat Lani eindeutig zu allen Gurtvarianten – möglicherweise war sie auch in einem  früheren Leben Entfesselungskünstlerin ? Jedenfalls ist es mal ein Geschirr und mal ein Sicherheitsgurt. Herrchen hat bereits den Vorrat an Hundegeschirren im Zoogeschäft aufgekauft und wahrscheinlich vermutet der Verkäufer mindestens ein Rudel Schlittenhunde, aber es ist nur Lani !

Alles in allem: Volltreffer – für alle Beteiligte.

noch in SpanienGala

Gala, Galga español, geb. ca. Sommer 2003, Schulterhöhe 66 cm fand im August ihr Zuhause.

Die in Spanien ausgesetzte Galga lebte im Tierheim und war zunächst  Menschen gegenüber zwar vorsichtig, aber nach kurzer Zeit freundlich und genoss es gestreichelt zu werden.

Gala war abgemagert und die Zeit im Tierheim machte ihr deutlich zu schaffen.  Sie wurde traurig, spielte nicht, nahm nicht zu und es war einer der Hunde, bei dem es dringend notwendig wurde, ein Zuhause zu suchen. Aber leider – keine Anfrage. Dann ergab sich die Möglichkeit Gala in eine Pflegefamilie aufzunehmen, mit mehreren Podencos und Galgos und wir nutzten die Chance. Der Flug von Gala war dann ziemlich abenteuerlich. Es war eigentlich alles bestens organisiert, die Flugdaten wurden ausgetauscht, die Spanier hatten alle Daten, nur... bei unserem Anruf am Flughafen, ob denn alles in Ordnung sei,  meinte der Flugpate ‚na ja, in Ordnung schon, aber ich bin allein hier, kein Hund !in der Schweiz’.

Nach mehreren Telefonaten in Spanien war dann klar: verschlafen – Flieger weg ! Na wunderbar und nun ? War da nicht eine Flugpatin, die am nächsten Tag die gleiche Strecke....?

Gesagt, getan, organisiert, geplant, diesmal durch einen guten und sehr hilfsbereiten Bekannten Hund abgeholt und zum Airport gebracht und alles klappte. Hund flog sogar exklusiv mit einer renommierten deutschen Fluggesellschaft.  In Deutschland standen dann PiN Mitglieder schon wartend um Gala in Empfang zu nehmen, aberZuhause ! – keine Gala, dafür eine verzweifelte Flugpatin: keine Box, kein Hund, sie finden sie nicht mehr ! Wie bitte ?  Das hatten wir noch nie !!!! Aber nach einiger Zeit des ungeduldigen Wartens war dann Hund und Box wieder da und konnte endlich durch die Sperre.

Gala nahm nichts übel, keine langen Aufenthalte, keine Fahrtzeiten, sie war einfach nur da, freundlich zu den anderen Hunden, freundlich zur Katze und – müde.

Nach wenigen Tagen kristallisierte sich bereits ihr neues Zuhause und nun lebt sie in der Schweiz bei ihren Menschen.

Manche Wege scheinen nicht geradeaus zu gehen, aber Hauptsache sie führen ins Glück !

 

am FundtagUNVERHOFFT.......

fand sich William am 11. Februar 2005 bei PiN ein !

William ist ein Galgorüde, der in einem Müllcontainer entsorgt wurde, erst den Kopf voller Wundenwenige Wochen alt. Eine  junge Spanierin fand den kleinen Hund als sie einen Müllcontainer direkt neben der Schule, öffnete den Container und fand in einer Schachtel den kleinen Hund.

Wie sich jetzt herausstellte, wurde William am 06.01.2005 geboren und dann ausgesetzt.

WilliamWilliam war in verheerendem Zustand, apathisch und völlig ausgekühlt. Er wurde in der Tierklinik untersucht und versorgt und dann begann der zweite Start ins Leben.

Williams Bruder ist zufällig beim gleichen Tierarzt vorgestellt worden und es stellte sich heraus, dass die jetzige Halterin den Hund geschenkt bekam von einer Person, die den Hund geschenkt bekam.... wir ahnen nicht, wie viele Hände der kleine Hund schon gesehen hat. Offensichtlich war er ebenso wie William unerwünscht und so wurde der eine viel zu früh abgegeben und der andere in einer Mülltonne entsorgt. Beide Hunde haben zahlreiche Bissverletzungen, vor allem am Kopf, vermutlich durch Ratten.

 

 

GrundausbildAuto fahrenung: LesenLesen, Schreiben, Führerschein.
Schreiben

kannst Du Türen öffnen ?

Podencoeinfluss...Für William hiess es am 22.04.2005: die Reise kann beginnen. Mit seiner Flugpatin ging es am frühen Morgen los und William wurde am Flughafen schon ungeduldig von seinen neuen Zweibeinern erwartet.

Erwartet hatten alle einen hundemüden William, ein bisschen geschafft von der langen Reise aber: es kam ein sehr fröhlicher und aufgeschlossener und vor allem sehr agiler William an.

Keine Spur von müde oder geschafft, sondern lautstark mitteilend, dass er William_230405 (6)jetzt sofort aus der Box will.

William lebt mit drei Podencos zusammen und das erste Treffen war bereits so, als sei er immer schon dabei gewesen. Nach wenigen Minuten lagen alle vier zusammen und nun hat William Eine zum Spielen (weil sehr jung und viele Flausen im Kopf), Eine zum Aufpassen (weil schon etwas reifer) und Einen, der sich eigentlich nicht so für den Neuen interessiert und lieber still seine eigenen Wege geht.

William ist Zuhause Podencoeinfluss ?!

 

Dima im April 2004April 2004 Dima - neue Bilder nach fast einem Jahr im neuen Zuhause. Dima fühlt sich podenowohl und hat sich sehr gut entwickelt. Ihre Menschen sind glücklich und Dima ? Das ist wohl keine Frage !

Dima, die Hündin aus extrem schlechter Haltung fand Ihr Zuhause und lebt nun in der Schweiz.

Dima durfte am 4. Juni 2003 in ihr neues Zuhause einziehen, ein kurzer erster Bericht nach dem ersten Tag:Dima im Januar 2005

Dima ist wirklich ein Schatz!

Sie verträgt sich bereits jetzt mit Kindern, und unseren Hunden. Als wir sie heute Abend um Zehn Uhr in ihrem Körbchen weckten um noch einen kurzen Spaziergang zu machen, hat sie bei uns beiden gewedelt. Stubenrein scheint sie bis jetzt auch schon zu sein. Und ihre Scheu beschränkte sich bis zur ersten Wurst, welche zu Grillieren bereit lag. Schwupp, und weg war diese.

Wir hoffen Sie entschuldigen, dass dieses Mail etwas länger dauert. Ich kann nur mit einer Hand tippen, da ich die zweite benötige um Dima zu kraulen. :)

Podenca Dima kommt aus sehr schlechter Haltung und wurde hochträchtige von aufmerksamen Tierschützern aus ihrer Situation befreit. Wie auf dem Photo zu sehen kommt sie aus katastrophalen Haltungsbedingungen.  Ein Gelände voller Müll und Unrat, ein aufgeweichter Boden, eine 1 m Kette und keine Schutzhütte. Wie hier gefüttert wurde, wie hier die Tiere versorgt wurden, lässt sich erahnen.

Bei unserem Besuch in Spanien mussten wir sehen, dass den Tieren weder Wasser noch Futter zur Verfügung stand.

Als die Tierfreunde Dima herausholten hatte es tagelang  geregnet und die Tiere standen knöcheltief in ihrem eigenen Kot und Urin. Alle Hunde (es gab bis Dezember 2004 noch  weitere Podencos dort) würden sich am liebsten in Luft auflösen, so gross ist die Angst beim Anblick von Menschen. Dima hat am 23.Februar ihre Welpen zur Welt gebracht und zwar in Freiheit.

so traurig ist sie nicht mehr !Dima selbst brauchte eine Weile um wieder Vertrauen zu fassen und sich frei zu bewegen.  Die traumatischen Erlebnisse haben sie geprägt.

Auf dem Gelände, von dem sie kam,  hätte sie ihre Jungen in den eigenen Kot und Morast werfen müssen da ihr kein Quadratzentimeter trockene Erde zur Verfügung stand. Nachts wird es in dieser Region sehr kalt und das Gelände ist voller Ratten. Die Welpen wären entweder erfroren oder von den Ratten gefressen worden.  Das alles gehört jetzt der Vergangenheit an und Dima ist Zuhause bei einfühlsamen Menschen, die ihr Zeit und Geduld entgegenbringen und -brachten, so dass sie ihre schreckliche Vergangenheit vergessen konnte.

OktoberGemeinsam mit Dima befand sich an diesem Platz auch eine weisse Hündin namens Cosima. Cosima kam irgendwann in ein Tierheim und wartete auf ihr Zuhause, aber vergebens. Dann machte und eine Tierfreundin auf Cosima aufmerksam und wir stellten sie vor.

Essen fertig ?Es dauerte eine Weile, aber dann verliebte sich jemand in sie - nicht irgend jemand sondern die beiden Menschen, die bereits Dima adoptiert hatten !  Im April war es dann endlich soweit und Cosima durfte fliegen.

Zuhause angekommen wurde aus der zurückhaltenden und etwas scheuen Cosima aber rasch ein kleiner Draufgänger ! Angst - vor was ?

Sie passt auf wie ein Wachhund, hat einen Jagdtrieb wie ihn eben nur ein Podenco oder Galgo hat, ist im Haus die Zärtlichkeit auf vier Pfoten und draussen nicht zu bremsen.

Wie sagte Frauchen ‘Wir sind nicht reich an Geld, aber reich an Liebe, die wir bekommen’.

Glück gehabt Mädels !!!! Dima und Cosima im Glück.
Dima & Cosima

 

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