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Sie war zurückhaltend und allem Neuen gegenüber skeptisch, aber mit ein bisschen Zeit und Geduld fasste sie Vertrauen und konnte auch der menschlichen Zuwendung etwas Positives abgewinnen.
Makeena sah das anders, wir auch, lange Rede kurzer Sinn: für Makeena gab es einen Ortswechel und einen zweiten Anlauf zum Glück. Dafür änderte sich ihr Leben aber gründlich und zu ihrer vollen Artgenossen mit denen man ausdauernd spielen kann, Artgenossen mit denen man sein Körbchen teilt, Menschen, die Hund nicht bedrängen, sondern ihn in seinem Rhythmus wachsen lassen und der Faktor Zeit und Geduld.
Wir haben Makeena persönlich kennen gelernt und waren verblüfft über diese enge Beziehung, dieses Vertrauen zu ihrem Menschen. Makeena beim Seminar, zwischen vielen anderen Hunden, sehr nah mit vielen anderen Menschen und Angst ? Nein, sicher nicht. Neugier beschreibt es wohl besser !! Makeena im Glück. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. |
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Mia, wie die Galga genannt wurde kam ins Tierheim. Sie war ängstlich, vorsichtig, taute Ihr Zuhause fand sie nach neunmonatiger Wartezeit im spanischen Tierheim. Sie lebt mit ihren beiden Menschen in der Schweiz und geniesst das Leben, die Spaziergänge, die Liebe, die ihr entgegen gebracht wird und hat enorm an Selbstbewusstsein gewonnen. Und nach über einem Jahr bekommt Mia einen Gefährten... ...was sich als nicht ganz leichtes Vorhaben herausstellt. Denn aus einer zurückhaltenden Mia ist ein selbstbewusster Galgo geworden, die weiss was sie will und zwar sehr genau. Irgendeinen Hund will sie nicht, auch nicht irgendeinen Galgo, sie hat genaue Vorstellungen und teilt die auch mit. Wir müssen also nur noch nach ihrem Traumgalgo suchen. Gefunden ! Er heisst Ganesh (ehemals Saturno) und erfüllt die Vorstellungen Mias. Ganesh wurde im Tierheim abgegeben, er war überflüssig geworden. Die ersten Tage lag er nur zusammengerollt und völlig teilnahmslos in einer Hundehütte. Er bewegte sich nicht, blickte ängstlich um sich, liess sich nicht anfassen und war nur verunsichert durch die neue Situation. Aber nach einer Weile hat er im Tierheim gelernt, sich wieder zu bewegen, gewann wieder ein wenig Lebensfreude zurück. Was wirkliche Lebensfreude heisst, zeigte er aber erst nach dem Umzug in sein neues Zuhause. Ein glücklicher Hund mit einer grossen Portion Fröhlichkeit, aber auch klar genug, um seiner Mia sanft und konsequent zu vermitteln, wo denn die Grenzen so liegen..
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Im April 2004 kam Mona ins Tierheim und keiner konnte ahnen, dass sie so lange warten musste, aber das Warten hat sich gelohnt. Viele Umwege, viele Stationen brauchte es, bis sie endlich bei ihrem Menschen sein durfte. Mona lebte drei Jahre lang auf einem Vieh-Marktplatz in Spanien, ausserhalb der Stadt und sie liess sich nicht anfassen oder gar einfangen. Sie wurde von verschiedenen Anwohnern und Tierschützern gefüttert, aber – sie liess sich nicht anlocken. Einmal im Jahr hatte sie durchschnittlich 8 Welpen, die sie selten aufziehen konnte.
Die Hündin war voller Wunden und Parasiten, ausgehungert und verängstigt. Sie wurde versorgt, gepflegt, die Wunden heilten und die Welpen fanden ein Zuhause. Aber für Mona hiess es weiterhin: Warten. Nur sehr langsam fasste die Hündin Vertrauen zu den Pflegerinnen, aber bei jedem Besucher, bei allen fremden Menschen blieb es bei ihrer enormen Zurückhaltung und sie flüchtete, liess sich nicht berühren.
Wir gaben aber die Hoffnung nicht auf und Monas Patin, selbst Halterin eines sehr vorsichtigen Hundes hielt Mona über zwei Jahre die Treue und glaubte an sie und an ein Happy End. Sie zeigte sich lieb und verträglich ihren Mithunden gegenüber, aber Menschen waren weiterhin für sie in keiner Weise vertrauenswürdig. Ein ständiger Sicherheitsabstand wurde eingehalten, Fütterung nur durch das vertraute Pflegepersonal.
Andere Hunde haben es auch gelernt, denken Sie an Flori oder Sanando, an Sayani und viele andere. Aber andere warten immer noch auf ihre Chance und verbringen Monat für Monat im Tierheim. (Nuri, Marques, Tolstoi z.B.) Nach 984 Tagen kam dann die entscheidende Anfrage und für Mona wurde alles anders.
Wir sind gleichermassen stolz auf Mona und Frauchen !! Die Schweizerische Kynologische Gesellschaft hat diese Hundehalterprüfung ausgearbeitet, welche verschiedene Anforderungen an den Hund stellt. Nicht zu glauben, aber wahr: das sind die Übungen, die Mona problemlos absolviert hat (und ganz nebenbei hat sie 14 von 15 möglichen Punkten erreicht). Grundsätzlich galt: Mona musste sich bei Begegnungen mit andern Menschen und Hunden freundlich verhalten und Zuruf sofort zu ihrer Halterin zurückkehren. Übung 1: Gehen an der Leine Übung 7: Anfassen des Hundes 14 von 15 Punkten - wo fehlte der eine Punkt ? Nein ! Nicht beim Thema ‘anfassen’, Mona wollte nicht Platz machen und Frauchen fand das auch völlig in Ordnung. Wie immer: Verständnis geht vor.
Alles in allem: klasse Mona. Sie fühlt sich wohl, sie wird geliebt, sie ist ein toller Hund und wir sind sehr sehr dankbar über dieses Zuhause. |
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