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JASIR (ehemals Tolstoi)

UND NACH ÜBER 6 (SECHS) JAHREN IM TIERHEIM HAT AUCH DER VIERTE IM BUNDE SEIN ZUHAUSE GEFUNDEN.

Seine neue Familie schreibt:

Nach mehr als 6 Jahren im spanischen Tierheim ist er endlich zuhause: Jasir.
Mit 12 Wochen gemeinsam mit seinen Brüdern in einem Tierheim abgegeben nachdem der Tierarzt sich geweigert hatte die gesunden Welpen zu töten.
Seine Brüder haben auch sehr, sehr lange warten müssen bis sie endlich in Deutschland adoptiert worden sind.
Als letzter wartete Tolstoi noch darauf endlich Zuhause ankommen zu dürfen.

Nachdem wir uns im Mai von unserem Galgorüden verabschieden mussten, haben wir als erstes überlegt Tolstoi in Pflege zu nehmen weil er unter der Tierheimsituation zunehmend litt. Hautprobleme, Gewichtsprobleme etc.

Aufgrund seiner extremen Unsicherheit allerdings konnte der Verein PiN eine Pflegestelle nicht befürworten - obwohl die Damen von PiN uns durchaus zutrauten diesem Rüden Sicherheit und Ruhe zu vermitteln. Allerdings waren die Befürchtungen sehr groß, dass Tolstoi bei einem neuerlichen Wechsel von der Pflegestelle in eine eigene Familie große Rückschritte machen würde - er ist halt zusätzlich noch sehr sensibel.

Nun, der Bursche ging uns nicht aus dem Kopf, doch es gab noch einen weiteren Rüden, dem wir auch gerne ein Zuhause geschenkt hätten: Rossini; inzwischen 10 Jahre alt und seit 2006 im Tierheim.
Was tun?

ZuhauseEs gab im Laufe der nächsten Zeit viele Gespräche mit PiN und mit communicanis und letztlich fiel eine Entscheidung die wir ALLE (und damit meine ich ALLE 2- und 4-Beiner in diesem Haushalt) getroffen haben: Tolstoi soll kommen.
Nun begann das Warten auf einen Flugpaten und Freitagnacht um 23.47 landete der Bursche in Deutschland.
Eine lange Heimreise - für ihn wie auch für uns. Endlich dann am frühen Morgen um 3.30 Uhr wieder daheim - mit einem sehr, sehr ruhigen Tolstoi im "Gepäck" - Tolstoi???
Nein, jetzt natürlich JASIR - denn dies ist sein selbstgewählter Name.

Ein neuer Name für einen neuen Lebensabschnitt.
Die Mädels haben ihn ganz selbstverständlich hier begrüßt; wussten sie doch bereits, dass Jasir von nun an zur Familie gehört. Sie respektieren seine noch vorhandene Unsicherheit und reagieren entsprechend darauf.
Wir alle sind überzeugt davon, dass diese Ängstlichkeit - wenn man sie überhaupt so nennen kann - sich legen wird. Wie lange das dauert? Wir wissen es nicht und es ist eigentlich auch nicht wichtig. Jasir hat hier alle Ruhe die er braucht um anzukommen. Er hat einen sicheren Rückzugsort, Galgomädels die ihn mit seiner jetzigen Unsicherheit akzeptieren (obwohl sie sich sicher auch schon darauf freuen das erste Mal mit ihm durch den Garten zu sausen) und die Möglichkeit den Stress endlich von sich abfallen zu lassen.

Wir sind dankbar für das Vertrauen das uns die Damen von PiN entgegenbringen und die uns diesen wunderschönen Rüden anvertraut haben.
Und wir sind gespannt auf den "wahren", den "echten" Jasir - denn wir sind uns sicher, dass er sich zu einem fröhlichen und lebendigen Galgo entwickelt!
Willkommen Jasir!

RAIMO (ehemals Nazim)
Raimo kam gemeinsam mit seinen Brüdern ins Tierheim und es begann eine sehr lange Wartezeit... von Juni 2005 bis Januar im Tierheimnoch in Spanien2009, als es endlich für ihn hiess: Zuhause gefunden.

Als Welpen wurden die Brüder zum Tierarzt gebracht, der Jäger wollte sie töten lassen, aber der Tierarzt dachte gar nicht daran junge gesunde Hunde einzuschläfern und informierte die Tierschützer, die die vier Jungs dann abholten.

Nazim war zu Anfang im Tierheim sehr ängstlich, aber dank eines engagierten Tierheimteams lernte er wieder Vertrauen zu Menschen zu fassen. Die Vorsicht blieb, aber er machte Fortschritte. Nach vielen Monaten im Tierheim wurden seine Menschen auf ihn aufmerksam und nach den Vorbereitungen in D und ES durfte Raimo reisen.

Er kam, sah und siegte - so könnte man es ausdrücken. Stieg aus seiner Box, schaute sich alles genau an, eroberte das Sofa und schlief erst einmal. Gemeinsam mit zwei Galgomädchen beginnt für ihn nun ein neuer Lebensabschnitt - mit einem neuen Namen: Raimo. Ein Name, den er sich selbst gewählt hat. info

angekommen !
Juli 2009
August 2009
raimo

noch im TierheimNADIR (ehemals Pushkin)

Nadir war mit seinem neuen Leben in den ersten Wochen absolut überfordert. Alles neu, alles fremd, er zeigte viele Ängste, zog sich zurück, verschlief den Tag am Liebsten und fand weder Gefallen an seiner neuen Gefährtin noch an den Spaziergängen.

Der Garten war in seinen Augen auch kein Ort des Tobens, sondern eine Notwendigkeit wenn man mal muss... Gabaña fand das höchst eigenartig und das dieser Artgenosse nicht spielen und toben wollte, förderte nicht gerade die Beziehung.  Komischer Typ...

Aber Nadir brauchte einfach Zeit und Ruhe um sich an allJuli 2009es zu gewöhnen.

Natürlich ist es für manche Halter schwer das zu akzeptieren, auch anzuerkennen, dass jegliche Form von Erwartungshaltung bei einem Hund aus dem Süden unangebracht ist, zumal wenn er eine Vielzahl an Erfahrungen und Ängsten mitbringt.

Nichts ist selbstverständlich, alles will erfahren und gelernt werden. Eine menschliche Hand ist erst einmal suspekt, auch wenn der Mensch  weiss, dass er nur streicheln will.

März 2009Das Vertrautsein ist eher ein Grund um unsicher zu reagieren, nicht um zu entspannen, auch wenn der Mensch weiss, dass er ja nur die Nähe sucht.

Erfreulicherweise war bei dieser Halterin aber alles anders, sie hatte schon eine Südenhunderfahrung und wenn bei Gabaña auch alles wieder ganz anders war, so hielt sie doch durch und zeigte Geduld und wartete ab.

Gabana und Nadir auf der GartenliegeDie Zeit des Wartens hat sich gelohnt, denn Nadir taut immer mehr auf, entwickelt Ideen und die Zeiten, in denen er sich von Gabaña über das Grundstück jagen liess, sind vorbei. Heute dreht er sich um, sehr zur Verwunderung von Gabaña und los geht’s, Nadir hinter Gabaña her.

Die zwei haben ein gutes Miteinander gefunden und sind ein prima Team geworden. Aus einem zurückhaltenden Nadir wurde ein Forschergeist und er passt sich auch in seinen Spielaktivitäten immer mehr Gabaña an, die nadir und gabana im Freilaufehr der Typ Draufgänger ist.

NuriNach über fünf Jahren ist auch der Dritte im Bunde endlich Zuhause:

NURI.

Ein langer Weg ins Glück.

Bei Nuri, wie bei den anderen ist es ein langsames lernen, vorsichtiges Erkunden der neuen Welt.

Was allen Brüdern gemeinsam ist, ist die extrem enge Verbindung zu einer Bezugsperson. Sie alle lieben ihre Halterin und lassen sie kaum aus den Augen.

 

Nuri
Nuri

 

Nuri

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