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NADIR (ehemals Pushkin)
Nadir war mit seinem neuen Leben in den ersten Wochen absolut überfordert. Alles neu, alles fremd, er zeigte viele Ängste, zog sich zurück, verschlief den Tag am Liebsten und fand weder Gefallen an seiner neuen Gefährtin noch an den Spaziergängen.
Der Garten war in seinen Augen auch kein Ort des Tobens, sondern eine Notwendigkeit wenn man mal muss... Gabaña fand das höchst eigenartig und das dieser Artgenosse nicht spielen und toben wollte, förderte nicht gerade die Beziehung. Komischer Typ...
Aber Nadir brauchte einfach Zeit und Ruhe um sich an all es zu gewöhnen.
Natürlich ist es für manche Halter schwer das zu akzeptieren, auch anzuerkennen, dass jegliche Form von Erwartungshaltung bei einem Hund aus dem Süden unangebracht ist, zumal wenn er eine Vielzahl an Erfahrungen und Ängsten mitbringt.
Nichts ist selbstverständlich, alles will erfahren und gelernt werden. Eine menschliche Hand ist erst einmal suspekt, auch wenn der Mensch weiss, dass er nur streicheln will.
Das Vertrautsein ist eher ein Grund um unsicher zu reagieren, nicht um zu entspannen, auch wenn der Mensch weiss, dass er ja nur die Nähe sucht.
Erfreulicherweise war bei dieser Halterin aber alles anders, sie hatte schon eine Südenhunderfahrung und wenn bei Gabaña auch alles wieder ganz anders war, so hielt sie doch durch und zeigte Geduld und wartete ab.
Die Zeit des Wartens hat sich gelohnt, denn Nadir taut immer mehr auf, entwickelt Ideen und die Zeiten, in denen er sich von Gabaña über das Grundstück jagen liess, sind vorbei. Heute dreht er sich um, sehr zur Verwunderung von Gabaña und los geht’s, Nadir hinter Gabaña her.
Die zwei haben ein gutes Miteinander gefunden und sind ein prima Team geworden. Aus einem zurückhaltenden Nadir wurde ein Forschergeist und er passt sich auch in seinen Spielaktivitäten immer mehr Gabaña an, die ehr der Typ Draufgänger ist.
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