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Nuri - Galgo español, creme mit weissen Abzeichen, , geb. 15.04.2005, Schulterhöhe 67 cm, reist entwurmt, gechipt, kastriert, geimpft, negativ auf so genannte Mittelmeerkrankheiten getestet und mit EU Pass in sein neues Zuhause.
Im Tierheim seit Juni 2005, d.h. er
Nuri wurde gemeinsam mit seinen Brüder (Tolstoi, Nadir, Raimo) zum Einschläfern in eine Tierarztpraxis gebracht. Der spanische Tierarzt dachte gar nicht daran, junge gesunde Hunde zu töten und informierte ein Tierheim, die die vier Jungs dann abholten.
Die Galgos waren jung, lebhaft, gesund, verspielt, aber – keine Anfrage, kein Zuhause in Aussicht. Die Brüder warteten Monat für Monat, seit Juni 2005 im Tierheim ! Unfassbar, aber wahr.
NURI ist aufgeschlossen, sucht den Kontakt zu seinen Pflegerinnen, kommt, wenn er gerufen wird und zeigt sich freundlich und neugierig. Bei fremden Menschen ist er vorsichtig, abwartend und eher zurückhaltend. Es bedarf einer langsamen Einführung in sein neues Leben. Voraussetzung ist ein geduldiger Halter.
Das Laufen an der Leine verunsichert ihn noch, es ist ungewohnt und Freilauf auf dem Tierheimgelände, Toben mit den Artgenossen gefällt ihm eindeutig besser. Selbstverständlich bemühen sich unsere spanischen Tierfreunde immer wieder ihm den Spaziergang schmackhaft zu machen, aber es fehlt einfach an einem kontinuierlichen Traing mit einer festen Bezugsperson. Nuri geht ganz gut an der Leine, wobei die ersten Minuten, das Verlassen des Zwingers mit Aufregung verbunden ist. Aber dann, draussen: Freude !
Nuri ist sozial allen anderen Hunden gegenüber, spielt gern und von Vorteil wäre ein weiterer Hund im neuen Zuhause, der ihm Dinge zeigen kann, seine Unsicherheit ein Stück weit nehmen und an dem er sich orientieren könnte.
Dominant sollte der vorhandene Gefährte aber nicht sein, denn Nuri lässt sich rasch verdrängen, gibt sofort nach, überlässt auch sein Futter einem anderen, wenn der darauf besteht.
Nuri hat viel gelernt in der Zeit seines Tierheimaufenthaltes, aus dem anfangs sehr scheuen und schüchternen Hund ist nun ein neugieriger geworden, der die Nähe sucht und sich gern streicheln lässt.
Eine Begegnung mit Katzen verlief völlig unproblematisch, so richtig geheuer waren ihm diese Vierbeiner nicht, aber wichtig: er war sehr vorsichtig und zeigte keinerlei jagdlichen Interessen und wird sich sicher in seinem neuen Zuhause auch mit Katzen arrangieren können.
Nun braucht er dringend seine Bezugsperson, seinen Menschen, dem er vertrauen kann.
Ein grosses Problem ist immer wieder das Thema Gewicht. Sowohl Tolstoi als auch Nuri nehmen immer wieder mal an Gewicht ab, bedingt durch die Stressituation im Tierheim, mit so vielen anderen Artgenossen.
Sie bekommen bereits ein spezielles Energiefutter, aber das alles kann nicht über die Stressmomente hinweg helfen. Es fehlt einfach ein richtiges Zuhause, bei einem Menschen bei dem Nuri endlich zur Ruhe kommt und sich seiner Bezugsperson anscließen darf.
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