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Irgendwo in Spanien - Sierra Nevada - eine Auffangstation..... zahlreiche Hunde, es ist kalt, es fehlt an Medikamenten, an Futter, es fehlt an allem. Provisorische Unterschlupfmöglichkeiten, aufgeweichter Boden, Kälte, Hunger. Die Bilder, die uns erreichten, sprachen für sich.

Erfreulicherweise sind hier verschiedene Tierschützer aktiv, organisieren, was sie können, helfen in dem Rahmen, in dem es jedem einzelnen möglich ist. Auch Podenco in Not konnte helfen und für die schönste Geschichte sorgten Merche und Yosi.

Einige Hunde konnten befreit werden und dank Ihrer Spenden konnten wir Kosten übernehmen für Versorgung, Mittelmeercheck, Kastration, Entwurmung, Scalibor und - die Reise.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spendern, die dazu beigetragen haben, dass es einigen Hunden nun besser geht, danke auch an die Paten, die sich eines Hundes besonders angenommen haben. Wie immer, so konnte auch bei diesem Projekt Ihre Hilfe kann in Form einer Patenschaft geschehen, einer einmaligen Spende, einer Kostenübernahme Kastration, Chip.  Jede Unterstützung hat geholfen.

Wir freuen uns auch weiterhin über Sachspenden :  Entwurmungsmittel, Antiparasitenpräparate (Mittel gegen Flöhe, Zecken), Scalibor Halsbänder, Leinen, Halsbänder, Geschirre,

Danke an Katja und Anita für die Photos.

Wir haben eine Kontaktperson gebeten, sich selbst ein Bild ein Bild vor Ort zu machen, den Bericht lesen Sie hier :

.Als Podenco in Not Anfang Januar eine Anfrage erreichte, wie man konkret helfen könnte, wussten wir noch nicht, was sich daraus entwickeln würde...Ein junges Ehepaar auf dem Weg nach Spanien war bereit Sachspenden mitzunehmen - prima !

Bevor wir richtig nachdeneken konnten, was wir den beiden jungen Leuten mitgeben konnten auf ihre Spanienreise, erhielten wir eine Mail mit einem dringenden Hilferuf aus der Sierra Nevada. Dort sässen über einhundert Hunde in schlechtem Zustand, bei eiskalten Temperaturen, ohne Schutzhütten und man war händeringend auf der Suche nach Hilfe.

Kurzerhand fragten wir bei dem hilfsbereiten Ehepaar an, ob sie bereit wären, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen - klar machen wir, war die spontane Antwort. Wir schafften einen Direktkontakt und die Fahrt konnte los gehen....

“Die Anfahrt war schon ziemlich abenteuerlich. Der laut Beschreibung ‘kleine Vorort’ erwies sich als Großstadt ! Es waren keinerlei Strassennamen vorhanden und nachdem wir eine halbe Stunde in der Stadt herumgeirrt sind, fragten wir an einer Tankstelle nach dem Weg. Nachdem uns auf Englisch niemand verstand und wir nur ein paar Brocken spanisch sprechen, kam ein alter Mann um die Ecke und malte und den Großteil des Weges auf ein Blatt Papier auf, den Rest erklärte er uns mit Händen und Füßen.

Aber, oh Wunder, wir fanden Anitas Haus auf Anhieb. Dort angekommen fanden wir Anita mit ihren Hunden und Katzen im Garten vor. Sie freute sich so sehr, dass sie vor lauter Aufregung kein Wort mehr herausbrachte, aber nachdem sich die Aufregung etwas gelegt hatte, klappte es mit der Verständigung dann doch ganz gut. Sie erzählte uns von Antonio und seinen 108 Hunden in der Sierra Nevada. Sie erzählte von den verzweifelten Versuchen einige der Hunde zu vermitteln oder wenigstens kastrieren zu lassen und sie erzählte von der wenig hilfsbereiten, spanischen Bevölkerung.

Dann fuhren wir alle zusammen zu Antonio und zu den Hunden.

Schon von aussen bot sich uns ein erschreckendes Bild. Zum Teil stark abgemagerte Kreaturen, völlig durchnässt und voller Schlamm. Beim Betreten des Grundstücks fiel uns auf, dass die 30 bis 40 Hunde, die im Rudel frei auf dem Grundstück herumlaufen durften wesentlich besser genährt aussahen, als die anderen Hunde, die in den selbstgebauten Zwingern saßen.

Wir fragten Anita nach dem Grund dafür, aber den konnte sie uns auch nicht sagen. Antonio, der Besitzer des Geländes erwies sich als höflicher Spanier, der ‘seine’ Hunde scheinbar auch liebt, aber wie ich feststellen musste, hat er scheinbar ausgewählte Lieblinge, denen es auch relativ gut geht. Allerdings hat er täglich nur eine Stunde Zeit für die Hunde, in der damit beschäftigt ist sie alle zu füttern. Und so sieht es dort auch aus - die Hunde sitzen in ihrem eigenen Kot und Urin, der aufgrund des lehmigen Bodens nicht einmal absickern kann. Ebenso das Schmelz- und Regenwasser: es steht in grossen Pfützen in den Zwingern und die Hunde haben teilweise nur die Möglichkeit sich auf die aus einfachem Holz zusammen gezimmerten Hütten oder Tische zu setzen um einigermaßen trocken zu bleiben.

Die Hütten sind weder isoliert noch gibt es Decken, die Hunde frieren und die Hunde ohne Unterwolle wie Podenco und Galgo frieren entsetzlich, da die Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes liegen. Selbst Ende Februar hat es noch einmal 20 cm geschneit.

In Antonios ehemaligen Haus din im Untergeschoß die verletzten und ein paar junge Hunde untergebracht, im Obergeschoß leben etwa 20 Katzen, 8 Hühner und in dem Zimmer mit Balkon zwei Hündinnen.

Die Zwinger und das Haus werden nur am Sonntag von Antonio, Anita und Paco gereinigt. In der Woche bleibt dafür keine Zeit, weil alle berufstätig sind. Freiwillige Helfer gibt es keine.

Unsere Futterspende von 250 kg entlastete Antonio für ca 8 Tage (er braucht 30 kg Trockenfutter / Tag für 108 Hunde, was meiner Meinung nach viel zu wenig ist). Mit dem schrecklichen Gedanken, dass unsere Spende nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein kann und mit den furchtbaren Bildern fuhren wir wieder nach Hause, wo wir uns entschlossen wenigstens den abgemagertsten Hunden zwei braunen Podencomixrüden ein neues Zuhause zu geben. Mehr können wir nicht aufnehmen, da wir schon drei Hunde und zwei Papageien haben.

Natürlich werden wir Anita und Paco, Antonio und die Hunde im nächsten Jahr wieder besuchen und auch Spenden mitnehmen.

Danke Katja N. für diesen Bericht.

Unterbringung für einige Hunde
ZUHAUSE GEFUNDEN

Diese Hündin fand Anita in einer riesigen Blutlache liegend.

Sie war von ihren Artgenossen total zerbissen worden.

In einer Tierklinik wurde sie versorgt und mittlerweile hat sie sich auch wieder ganz gut erholt.

YOSI - dieser Gos D´Atura lebte zusammen mit jungen Huskies in einem Zwinger, bis diese meinten, es sei einer zu viel.

Die Hunde verbissen sich in seine rechte Gesichtshälfte und er musste mehrfach genäht werden.

dieser Hund lebt nur in diesem Zimmer und auf einem kleinen Balkon
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Zuhause gefunden
Gos D´Atura Hündin Merchi, Schwester von YOSI.    

Eine extrem ängstliche Hündin, die auch über PiN ein Zuhause gefunden hat.

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