STARTSEITE

noch in SpanienSELINA

Selina wurde als Grace bei Podenco in Not vorgestellt . Die Podenco ibicenco Hündin wurde auf Ibiza geboren. Sie kommt aus einer Podencohaltung, die seit Jahren und trotz der Bemühungen zahlreicher Tierschützer unverändert ist: Es Cubells.

Grace Glück war, dass sie aus diesen furchtbaren Haltungsbedingungen dank einer engagierten Tierschützerin in ein Zuhause wechseln durfte.

Aber – es sollte nicht auf Dauer sein, den nach einigen Jahren gab es private Probleme und die Situation erforderte eine Trennung, sowohl von Grace, als Selinaauch von einigen anderen Hunden.

Aber Glück im Unglück: genau zu diesem Zeitpunkt lernten wir die Hündin kennen und mit ihr verbanden wir sofort ein Ehepaar, das bereit war, eine Hündin zu ihrem Rüden aufzunehmen.

Sie hatte quasi den Nachnamen auf der Stirn geschrieben… und so stand schon bald ein erneuter Umzug an, dismal aber in ihr lebenslanges Zuhause.

Heute heisst sie Selina und geniesst dasMäuse in Sicht ? schönste Hundeglück. Viel Zuwendung, viel Bewegung, einen Podencofreund an ihrer Seite, immer dabei – für Selina perfekt !

Es gab keine Eingewöhnungsprobleme, die beiden Hunden fanden sich auf Anhieb sympathisch, teiltSelina im März 2010en Korb und Sofa und be ss er hä tte es nic ht sein können.

 

Sancho im TierheimSANCHO - rot weisser Charmeur findet auf Umwegen sein Glück

Sancho ist nun seit 6 Monate oder 193 Tage Zuhause und er hat uns nur Freude gemacht hat - wir haben es nicht einen einzigen Tag bereut.

Er  hat mehrere Kilogramm Diätfutter verputzt (und sein Gewicht gehalten), wir sind über 600 Stunden spazieren gegangen und wissen: ein Hund wie Sancho findet sich nicht wieder.

Nach dieser Liebeserklärung seiner Familie ein kurzer Rückblick:

Der Podencomixrüde Sancho wurde ca. im September 2004 geboren und seine Welpen und Junghundzeit verbringt er bei einem Jäger in Spanien. Leider hält er Sancho und dessen Geschwister gar nicht gut, gibt ihnen tagelang weder Futter noch Wasser, so dass die Tiere sich selbst überlassen sind.

Tierschützer erstatten Anzeige, die Hunde wurden ihm entzogen und kamen in ein spanisches Tierheim. Der Jäger allerdings schaffte sich neue Hunde an, ein Stück weiter weg und die Behörden sind bisher nicht tätig geworden - trauriger spanischer Alltag.

Im Tierheim wird Sancho zunächst mal gut versorgt, lebt aber nun ein Zwingerleben, was ihm nicht wirklich gut gefällt.

sanchoViele Monate vergehen und irgendwie wird niemand auf ihn aufmerksam. Er gibt sich alle Mühe, ist freundlich und sozial, sucht die Nähe und nimmt jede Zuwendung dankbar entgegen, aber – keine Anfrage, kein Zuhause.

Seine Schwester Tania (ehemals Panza) durfte bereits umziehen, sein Bruder Otto wartet weiter im Tierheim. Endlich, nach fast vier Jahren findet Sancho seine Menschen, für die klar ist: dieser oder keiner. Es geht nicht um irgendeinen Podenco, nein, es ist Sancho !

Nach über einem halben Jahr gibt es viele Bilder von ihm und viele Liebeserklärungen seitens der Halter.

sanchoSancho ist …

Ein Frauentyp, denn er schließt schneller Kontakt zu den Mädels und  wenn er den Damen in die Augen blickt sind sie hin und weg.

Ein Sportler. Rennen und buddeln ist sein Leben.

Ein prima Wachhund. Menschen, die er kennt empfängt er mit einem freundlichen Wedeln noch bevor die überhaupt geklingelt haben- Menschen, die er nicht kennt meldet er und schlägt vor, sie sollen sich erst einmal vorstellen.

Ein ungeschliffener Diamant und ein sehr geselliger Typ und ein Gewohnheitshund und total liebevoll und zärtlich zu seinen Menschen und ein echter Kinderliebhaber und vieles mehr.

Sancho mag ...
Auf seinem Bettchen liegen und dösen...

Seine Familie auf dem großen Teppich im Wohnzimmer knuddeln und dabei geknuddelt werden.

Spazieren gehen, seine Tierärztin und Kinder sanchoweil die mit ihm spielen, toben, ihn knuddeln und bürsten; Frauen und kleine Männer, Maja das Zwergpinschermädchen und Lucas seinen Hundefreund und vieles mehr.

Sancho mag nicht...

große, kräftige Männer und Frauen, mit dunklen Haaren, das geht gar nicht. Herrchen misst 190 cm, gut, dass der als Ausnahme die Sancho Regel bestätigt !

Sancho mag manche Hunde gar nicht, nur er weiss, nach welchen Kriterien er da entscheidet; er mag keine Koikarpfen, weil sie Nahrungskonkurrenten sind und trockene Brötchen so gern mögen wie er selbst. Erschwerend kommt hinzu, dass 70 cm Fische genüsslich schmatzend mit einem Brötchen davon schwimmen und am Rand stehende Sanchos einfach verärgern.

Sancho mag keine Veränderungen, da ist er ganz konservativ der Meinung: ‚das muss nicht sein‘.

Er fährt auch nicht wirklich gerne Auto

Sancho kann…

gut an der Leine laufen, sich richtig gut benehmen; er bettelt nicht, er stiehlt nicht, er bleibt stundenweise allein und

ER IST EINFACH SANCHO !

 

sontje_0708_02sontje_0608Sontje

Eine spanische Familie entdeckte Sontje, die sich in der Scheune auf dem Grundstück eingerichtet hatte.

Die kleine Mischlingshündin hat dort ihre Welpen aufgezogen, die kugelrund und gut im Futter waren. Sontje selbst war bis auf die Knochen abgemagert, sie hat wohl jegliche Nahrung für ihre Kinder eingesetzt.

Fünf Welpen aus Abfällen zu ernähren oder dem, was sich auf der Strasse findet, ist sicher nicht leicht gewesen und es bedarf schon eines intelligenten Hundes und ausgeprägten Mutterinstinkt, aber Sontje hat es geschafft und ihre Kinder liebevoll versorgt. Im Tierheim zeigte sich die Hündin als regelrechter Sonnenschein und so kam sie auch zu ihrem Namen.

Ernährungszustand bei AufnahmeNach wenigen Monaten fanden ihre Welpen ein Zuhause, einer davon ist Enea, die anderen fanden in Spanien ihre Familie und wie es so oft ist: Kinder aus dem Haus und Mutter wartet...

aber nach vier Monaten fand auch Sontje ihre Familie und durfte umziehen.

Ihre neuen Halter können nur bestätigen: dieser Hund ist ein wahrer Sonnenschein !

Schon die ersten Bilder zeigen einen veränderten Hund, neugierig, aufgeschlossen und freundlich schaut sie sich alles an, weiss aber gleich vom ersten Augenblick wo sie Sicherheit findet - bei ihren Menschen.

Juli 2009  Sontje grüsst aus dem Urlaub in den Bergen:

sontje sontje
nach einer langen Reise Zuhause !
ist der Hund auch Katzenfreundlich ?
noch in Spanien
bin da, was machen wir jetzt ?
eigene Ofenbank
sitaya_0709_18
noch im Tierheim
Zuhause
Zuhause
ajana und sitaya
Ajana_Sitaya

SITAYA

Die kleine Mischlingshündin lief verlassen auf einem Golfplatz herum, liess sich aber nicht einfangen oder anfassen und versteckte sich.

Die Angestellten versuchten sie einzufangen, aber es war zwecklos, Sitaya fand ein Gebüsch, einen Platz, eine Ecke und liess sich nicht einfangen.

Aber als dann die Tierheimmitarbeiterin kam lief ihr Sitaya entgegen und liess sich problemlos anleinen. Kluger Hund.

Sie musste nicht lange im Tierheim warten, da war klar, wohin sie gehört und so stand schon bald, nach allen notwendigen Vorbereitungen der Umzug an.

 

Sitaya haben wir sie genannt, nein, um ehrlich zu sein hat sie sich den Namen selbst ausgesucht, denn ihre neue Familie hat zunächst einmal die beiden Hauptpersonen zu ihrer Meinung befragt. Ob ein Zusammenleben möglich ist und vor allem gewünscht ?

Klare Aussage von beiden... aber wir wollen nicht zu viel verraten.

Milu

Sitaya jedenfalls hat ihr Zuhause gefunden und lebt nun mit Milu, die Sie sicher noch kennen ?

 

Ihre Familie ist glücklich über das neue Familienmitglied, über die gute Kombination und schreibt:

Milu hatte ja schon vorher in einer Kommunikation mitgeteilt, wie sie sich das vorstelle und das Sitaya durchaus eine passende Gefährtin sei. Sitaya kam an und war einfach nur da. Keine Aufregung auf beiden Seiten, eher Selbstverständnis.

Sitaya findet alles spannend, erobert in Windeseile ihr neues Daheim, interessiert an Ihren Menschen und ist einfach da.

In Milu hat sie eine geduldige, klare und ruhige Begleiterin gefunden, die Sitayas jugendlichen Übermut wohlwollend betrachtet.

Auch die drei Katzen sind kein Problem....ganz im Gegenteil, sobald eine zu sehen ist, freut sich Sitaya sehr und bringt ihrer Freude durch ausgiebiges Putzen des Katers zum Ausdruck.

Und nachdem sie sich richtig eingelebt hat, kann man Sitaya so beschreiben:

Ihr Tagesmotto: Carpe diem        Thema Jagdtrieb: nicht auszuschließen       

Ihre Lieblingsbeschäftigung: erforsche alles,  probiere vieles und gewinne Erkenntnisse

Schlafen: wenn alle schlafen und es ruhig ist, merkt niemand wenn ich mich auch ins Bett lege, abwarten hat sich als gut und praktisch erwiesen.

Futter: schnell, sonst ist es vielleicht weg

Meine Menschen: ich freue mich riesig wenn jemand von denen wiederkommt, bzw mich streichelt. Bergwanderungen sind klasse!

Erziehung: meine Menschen versuchen mir die Regeln die in diesem Hause gelten beizubringen, ich betrachte das als wichtige therapeutische Massnahme (für meine Menschen, damit sie wissen, wo ihre Grenzen liegen).

Bewachung: erfolgt zweifelsohne, bellen und anschlagen kann ich super gut.

Milu: Nerven und Ruhe sind bei ihr anscheinend unbegrenzt, nur wenn’s ums Futter geht, dann muß ich aufpassen, dass sie nicht alles frißt, spielen tut sie nicht gerne, aber tolle Verstecke hat sie mir gezeigt. Prima Gefährtin. Ich finde, wir sind ein Dreamteam, sie findet, ich muss noch viel lernen.

Spielen: wenn meine Menschen das unbedingt wollen, kann ich es lernen, aber schmusen, wandern, spazieren gehen - besser !

Katzen: Liebe zum Peterle (20-jähriger Kater) ungebrochen;  zu den anderen ehrfurchtsvoll, die wissen nicht dass man mit mir spielen könnte, ich bin zuversichtlich, dass sie es lernen.

Resümee: das Leben in den Bergen ist wunderbar !

Nachdem Milu ganz plötzlich verstarb war Sitaya völlig verwirrt und konnte sich gar nicht mehr zurecht finden. Sie reagierte mit Höhen und Tiefen, depremiert und aufgedreht und so schwer die Trennung von Milu für die Halter auch war, so klar war doch, dass Sitaya wieder einen neuen Hundegefährten an ihrer Seite brauchte. Und so zog Ajana ein...

 

Die Mischlingshündin Ajana hatte ihr bisheriges Leben auf einer Müllhalde verbracht und sie war Menschen gegenüber entsprechend vorsichtig. Nur aufgrund einer sehr geduldigen Tierheimmitarbeiterin gelang es schliesslich Ajana einzufangen und in Sicherheit zu bringen.

Die erste Vorstellung in der Tierklinik zeigte nicht nur einen massiven Parasitenbefall, sondern auch eine besonders schwere Ohreninfektion, die intensiv und operativ behandelt werden musste.

Es dauerte viele Wochen und Ajana liess alles still mit sich geschehen, war sehr geduldig bei der Behandlung und die spanischen Betreuerinnen sagten: Sie ist ein Schatz!

Eine sehr sensible Hündin, die sanfte Menschen suchte um wieder Vertrauen fassen zu können. Und diese Menschen sollte sie finden und eine Hundegefährtin noch dazu.

Nach den üblichen Vorbereitungen durfte sie reisen und zu Hause wurde sie freundlich von Mensch und Tier empfangen. Na ja, die Sache mit den Katzen musste Ajana erst noch lernen, denn drin waren sie o.k. aber draussen sah das schon anders aus. Nun ist das aber bei Freigängerkatzen so, dass sie auch mal raus gehen und trotzdem noch zur Familie gehören - eine neue Lernerfahrung für Ajana.

Sitaya war glücklich, anders kann man das nicht beschreiben Endlich war ihre Welt wieder in Ordnung und endlich durfte sie den unpassenden Job als Chefin wieder ablegen.

Und bei Ajana könnte man sagen Müllhalde getauscht gegen himmlische Zustände.

Menschen, die Zuwendung geben;

Spaziergänge voller aufregender Dinge, in erster Linie heissen die: Mäuse.

Ein Leben in den Bergen und einziger kleiner Wermutstropfen: es regnet hin und wieder und diese Menschen begreifen nicht, dass Hund draussen nicht sein mag. Regen auf dem Fell ! Unfassbar und die geben nicht auf.

Futteraufnahme erinnert stark an Staubsaugertätigkeit.

Wachfunktion: funktioniert prima. Ajana guckt, Sitaya bellt und schaut fragend die Chefin an: alles klar so ? Soll ich lauter ??

Das Leben ist wunderbar, die Zuwendung passt, auch wenn man hier teilen muss, die Verpflegung ist prima, die Liegestätten herrlich, die Erziehung der Menschen macht gute Fortschritte.

Hier bin ich, hier bleibe ich !

endlich Frühling
weitere Hunde

KONTAKT   Copyright Podenco in Not e.V. - Kopie von Bildern, Graphiken und Texten, auch auszugsweise, nicht gestattet.   NEWSLETTER