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Siya, Galgohündin, cremefarben, geb. ca. Oktober 2006, Schulterhöhe 59 cm, reist entwurmt, gechipt, geimpft, negativ auf so genannte Mittelmeerkrankheiten getestet, kastriert und mit EU Pass in ihr neues Zuhause.
Im Tierheim seit 29.12.2007.
Siya hatte Glück im Unglück...
Ob Sie von ihrem Halter mit der Eisenkette ausgesetzt wurde, oder ob sie sich losgerissen hat, wissen wir nicht.
Sie verfing sich mit der Kette in einem Stacheldrahtzaun, konnte sich kaum noch bewegen, so wild hat sie versucht sich zu befreien. In totaler Panik und völlig verzweifelt hing sie im Zaun und hat etliche Wunden und Narben davon getragen, neben einem nicht unerheblichen Schock natürlich.
Ihr Glück allerdings war, dass es nicht weit vom Tierheim passierte und ein Tierheimhelfer dort gerade mit einem Hund spazieren ging. Er lief zurück zum Tierheim und gemeinsam mit zwei anderen Helfern konnte Siya schließlich aus ihrer Lage befreit werden.
Zu Anfang ihrer Tierheimzeit war sie sehr ruhig und zurückhaltend, dann taute sie langsam auf und nachdem ihr unsicheres Verhalten anderen Hunden gegenüber zu einer heftigen Auseinandersetzung führte, hat sie verstanden, dass man seine Artgenossen nicht grundlos anbellt, sie nicht nervt und sich am Besten etwas ruhiger und stiller verhält. Das Zusammenleben in einer grossen Gruppe will gelernt sein.
Siya verhält sich jetzt gut mit allen anderen, sie ist wesentlich ruhiger und entspannter.
Bei ihr fremden Menschen ist sie vorsichtig, weicht zurück und nimmt keinen Kontakt auf. Mit Menschen die sie kennt ist sie sehr verschmust, anhänglich und zeigt Lernfreude.
Ideal im neuen Zuhause ist ein (Wind-)Hundeerfahrener Halter, der Siyas Selbstbewusstsein stärkt, aber auch klar und konsequent genug ist, um ihr das nötige Vertrauen und Sicherheit zu geben.
Ein bereits vorhandener Hund wäre sicher von Vorteil, denn dann kann sich Siya an ihm orientieren, vorausgesetzt er ist souverän und vermittelt ihr auch mal ein ‘nein’.
Die erste Begegnung mit Katzen verlief problemlos. Siya ist aufgeschlossen und neugierig und zeigte keinerlei jagdliche Interessen. Der neue Halter sollte dennoch vorsichtig und behutsam in der Zusammenführung von Hund und Katze sein.
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