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Zuhause gefunden !
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TIMÓN ist ein Fundhund. Der Galgo lief in einem Zigeunerviertel umher und die Guardia Civil beauftragte die Tierschützer den Hund einzufangen. Während der ersten Tage kamen immer wieder Zigeuner und Jäger ins Tierheim und wollten den Hund mitnehmen, aber natürlich erfolglos.
Timón zeigte sich als ruhiger, kräftiger Galgorüde, souverän im Umgang mit seinen Mithunden, ein ausgesprochen verträglicher und freundlicher Hund. Ein gelassener Hund, weder spiel- noch bellfreudig, ein Hund mit Persönlichkeit bei dem sich bald abzeichnete, dass ein Artgenosse nicht unbedingt wichtig ist im neuen Zuhause. Wichtig hingegen ist ihm, dass Menschen ruhig und besonnen sind, nicht hektisch und seinem ruhigen Wesen entgegenkommen.
Nach einigen Monaten im Tierheim fand er seinen Platz, als Alleinhund ist er mit seinem Menschen ein gutes Team geworden. Timón schätzt die Zeiten, in denen sie zusammen sind, hat eine gewisse Routine entwickelt, wenn er mal nicht dabei sein kann, ist das kein Drama und geniesst seinen neuen Lebensabschnitt in Deutschland.
Während des heissen Sommers war Siesta angesagt bis die Temperaturen am Abend wieder kühler wurden, dann war er auch bereit rauszugehen, ein wenig schnüffeln, ein bisschen laufen, nur nichts übertreiben. Ein gelassener und souveräner Hund eben.
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SANTOSH, ehemals Tiziano hat seine Menschen gefunden.
Der Podencorüde Santosh wurde als ‚Tiziano‘ bei PiN vorgestellt und eigentlich dachten wir, findet er bald sein Zuhause, aber – es blieb still. Keine adäquate Anfrage und er musste warten und warten. Die Zeit drängte, denn Santosh war in der Perrera und sein Tötungstermin stand bereits fest !
Nach 21 Tagen Wartezeit wäre es soweit gewesen. Aber gemeinsam mit den spanischen Tierschützern konnten wir erreichen, dass er nicht eingeschläfert wurde, sondern eine Chance bekam auf sein neues Zuhause.
Die Wartezeit war lang, aber heute lebt er zufrieden mit seinen Mithunden (Podencomixe) und geniesst das neue Leben. Er hat ziemliche Flausen im Kopf und kommt immer wieder mal auf gestalterische Ideen, die Wohnungseinrichtung betreffend. Aber Frauchen hat nicht nur viel Geduld, sondern liebt ihren verspielten und albernen Santosh sehr und sieht ihm all seine kleinen und grossen Nagetiertätigkeiten nach.
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TEYMOY –Zuhause gefunden !
Sooo lange musste er warten, aber am 23. Juli 2005 war sein grosser Tag – der Tag der Reise, dass heisst - eigentlich...
wurde der Podencomischlingsrüde Teymoy schon am 22. Juli erwartet nur er hat einfach den Flieger verpasst und zwar mitsamt seiner Flugpatin !
Was tun ? Die Tierheimleitung verzweifelt, Flugpatin konsterniert, die neuen Halter waren sich nicht sicher ob sie lachen oder weinen sollten – nur Teymoy blieb gaaaanz ruhig zumal er in den Genuss der Privatunterkunft kam. Leckeres Essen, viele Streicheleinheiten und den Zwinger gegen die Wohnung getauscht, wo war also das Problem ?!
Erfreulicherweise konnte umgebucht werden und so flogen die zwei (Flugpatin und Teymoy) einen Tag später. Das kann einen Teymoy nicht erschüttern, nach dem was er schon alles erlebt hat...
Teymoy wurde im Sommer 2003 auf der Strasse aufgegriffen, völlig ausgehungert und fast verdurstet. Er lief Passanten hinterher in der Hoffnung auf Futter, wurde aber ständig verscheucht. Teymoy trug weder einen Chip noch ein Halsband, einer der vielen ausgesetzten Hunde, die irgendwann entweder eingefangen in einer Perrera landen oder vom Auto überfahren werden bis auf einige Ausnahmen, die wie Teymoy das Glück haben an Tierfreunde zu geraten, die sich um ihn kümmern.
Diese nahmen ihn mit, brachten ihn ins Tierheim und dort wartet er auf seinen Lebensplatz.
Teymoy zeigte sich als freundlicher Hund, etwas schüchtern, aber bei zweihundert Hunden wurde er immer wieder übersehen.
Auch auf den Seiten von PiN fand er nicht gleich seine Menschen, erst nach Monaten geduldigen Wartens kam eine Anfrage und es war nicht EINE sondern zweifelsfrei SEINE Anfrage. Teymoy oder keiner !
Am 23. Juli kam er dann endlich an und Teymoy war einfach vom ersten Augenblick an Zuhause. Schüchtern ? Wer ? Teymoy nicht ! Angst vor grossen Hunden ? Wer ? Teymoy nicht ! Treppen kennt er nicht ? Doch, geht er sofort rauf. Teymoy kam, sah und siegte. Er schloss Herrchen und Frauchen sofort ins Herz, findet sein neues Leben sehr interessant, war nicht einen Moment zurückhaltend und die Zuneigung beruht auf Gegenseitigkeit.
Zuhause und wie !!
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Die schwarze Labradormischlingshündin Chica wurde 2003 in Spanien geboren und zwei Jahre später als Fundhündin aufgenommen. Sie war sehr, sehr ängstlich, liess sich überhaupt nicht anfassen und der Belgier, die Chica und eine weitere Hündin fand und bei sich aufnahm, wollte die Hunde nicht in das örtliche Tierheim bringen sondern suchte nach einer besseren Unterbringungsmöglichkeit, die sich dann auch fand, in einer kleineren Auffangstation mit der Podenco in Not eng zusammen arbeitete.
Als die zwei Hunde abgeholt wurden war sehr viel Geduld und Zeit nötig, bis man sie ‚überreden’ konnte, mitzukommen. Nach intensiver Beschäftigung mit Chica lernte sie aber dann doch nach einigen Wochen, dass sie nichts zu fürchten hatte. Dennoch traute sie dem Frieden noch nicht ganz, blieb zwar ruhig stehen beim Streicheln, nahm von sich aus aber keinen Kontakt auf.
Einen Monat später taute sie dann auf, war sozial zu anderen Hunden und freundlich zu Menschen und wurde langsam etwas anlehnungsbedürftiger, im wahrsten Sinne des Wortes... sie lehnt sich mit ganzem Gewicht an einen Menschen mit dem Effekt, dass Mensch nicht mehr weg kann, weil Hund ja sonst umfällt und dann wird sie gestreichelt. Diese Technik ist neu und hat sich bewährt ! Chica lebt heute in Bayern. Ihre Menschen hatten die Seiten von Podenco in Not schon sehr lange verfolgt, es gab im Laufe der Zeit viele nette Hunde, aber bei keinem machte es ‚click – das ist er’. Bis auf Chica ! Gesehen, verliebt – das ist sie !
Als wir sie gemeinsam mit den neuen menschlichen Lebenspartnern in München in Empfang nahmen war von Zurückhaltung bei Chica nicht mehr viel zu spüren. Sie sah ihr Frauchen und verhielt sich so, als würde sie endlich nach einer langen Reise abgeholt – von den Menschen, die ihr vertraut waren. 
Auch Herrchen gegenüber keine Spur von Scheu und beim Nachhausekommen gab es dann ein Wiedersehen, welches für Chica ziemlich unerwartet war: mit Nena und Luna, den Hunden, mit denen sie auch in Spanien schon im Tierheim zusammengelebt hatte.
Heute gibt es gemeinsame Spaziergänge und Ausritte. Chica ist ein guter Familien- und Reitbegleithund geworden, ein Partner auf vier Pfoten, der immer dabei ist.
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