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Glück muss der Hund haben...
Tuares Geschichte beginnt an einem Morgen im Juli 2007 in Spanien,
als er am Eingangstor des Tierheimes, gemeinsam mit einer Galga angebunden gefunden wird.
Er ist stark abgemagert, hat zahlreiche Wunden und eine extrem grosse Liegeschwiele am Brustkorb. Voller Parasiten, zittern und angstvoll sass er am Eingangstor und sah die Menschen, die ihm helfen wollten, sehr skeptisch an.
Ein Telefonanruf im Laufe des Vormittag ergab, dass zwei Hunde angeblich seit Wochen auf dem Grundstück eines Spaniers gelaufen seien, bis er sie schliesslich eingefangen, gefesselt und in der Nacht am Tierheim abgeladen habe.
Die Galga hatte sich aber wohl losgerissen und liess sich von den Tierschützern nicht mehr einfangen, der Rüde sass zitternd, voller Angst vor dem Tor.
Als Erstes stand die medizinische Versorgung an, der Tumor unter dem Bauch musste operativ entfernt werden, die zahlreichen Wunden, unter anderem grosse, infizierte im Kopf- und Halsbereich wurden versorgt.
Langsam kam er wieder zu Kräften, wurde liebevoll versorgt und dank der geduldigen Zuwendung fasste er auch wieder Vertrauen zu Menschen.
Manchmal dauert es etwas länger, aber die Hoffnung geben wir nie auf, vor allem nicht bei denen, die schon lange warten, die niemals ein richtiges Zuhause hatten, nicht mehr ganz jung sind und die dringend einmal im Ihrem Leben Zuwendung und Sicherheit kennen lernen sollten.
Und so wurde aus unserer Hoffnung Realität und Tuare, der jetzt Sair heisst, fand sein Zuhause !
Lange Zeit musste er warten und für Sair erfüllte sich vorab schon mal ein Traum, als eines Tages ein Sessel gespendet wurde.
Eigentlich für den Aufenthaltsraum, aber Hund sieht Sessel, springt und so war ein eigener Sessel natürlich auch eine der Adoptionsvoraussetzungen J
Jetzt hat er aber ein eigenes Sofa…
Die ersten Tage im neuen Zuhause sind voller neuer Eindrücke, aber er verhält sich erstaunlich offen und sucht den Kontakt, sicher auch weil ihm seine Menschen mit Geduld entgegen kommen, ihn nicht bedrängen und ihm Zeit geben.
Sie alle wissen, dass nun eine Zeit des Entspannens kommt und noch viele Eindrücke zu verarbeiten sind, es dauert sicher noch einige Monate, bis die neuen Halter sagen können, er ist angekommen.
Aber Zuhause ist er jetzt und wurde freundlich aufgenommen von Mensch und Tier, zwei Galgofreundinnen.
Sair ist seit 7 Tagen Zuhause und entspannt.
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