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Glück muss der Hund haben...

Juli 2007Tuares Geschichte beginnt an einem Morgen im Juli 2007 in Spanien,

als er am Eingangstor des Tierheimes, gemeinsam mit einer Galga angebunden gefunden wird.

Er ist stark abgemagert, hat zahlreiche Wunden und eine extrem grosse Liegeschwiele am Brustkorb. Voller Parasiten, zittern und angstvoll sass er am Eingangstor und sahTuare_0707 die Menschen, die ihm helfen wollten, sehr skeptisch an.

Ein Telefonanruf im Laufe des Vormittag ergab,  dass zwei Hunde angeblich seit Wochen auf dem Grundstück eines Spaniers gelaufen seien, bis er sie schliesslich eingefangen, gefesselt und in der Nacht am Tierheim abgeladen habe.

Die Galga hatte sich aber wohl losgerissen und liess sich von den Tierschützern nicht mehr einfangen, der Rüde sass zitternd, voller Angst vor dem Tor.

Als Erstes stand die medizinische Versorgung an, der Tumor unter dem Bauch musste operativ entfernt werden, die zahlreichen Wunden, unter anderem grosse, infizierte im Kopf- und Halsbereich wurden versorgt.

Langsam kam er wieder zu Kräften, wurde liebevoll versorgt und dank der geduldigen Zuwendung fasste er auch wieder Vertrauen zu Menschen.

Juli 2007Manchmal dauert es etwas länger, aber die Hoffnung geben wir nie auf, vor allem nicht bei denen, die schon lange warten, die niemals ein richtiges Zuhause hatten, nicht mehr ganz jung sind und die dringend einmal im Ihrem Leben Zuwendung und Sicherheit kennen lernen sollten.

Und so wurde aus unserer Hoffnung Realität und Tuare, der jetzt Sair heisst, fand sein Zuhause !

Lange Zeit musste er warten und für Sair erfüllte sich vorab schon mal ein Traum, als eines Tages ein Sessel gespendet wurde.

November 2008Eigentlich für den Aufenthaltsraum, aber Hund sieht Sessel, springt und so war ein eigener Sessel natürlich auch eine der Adoptionsvoraussetzungen J

Jetzt hat er aber ein eigenes Sofa…

der Tag nach der ReiseDie ersten Tage im neuen Zuhause sind voller neuer Eindrücke, aber er verhält sich erstaunlich offen und sucht den Kontakt, sicher auch weil ihm seine Menschen mit Geduld entgegen kommen, ihn nicht bedrängen und ihm Zeit geben.

Sie alle wissen, dass nun eine Zeit des Entspannens kommt und noch viele Eindrücke zu verarbeiten sind, es dauert sicher noch einige Monate, bis die neuen Halter sagen können, er ist angekommen.

Aber Zuhause ist er jetzt und wurde freundlich aufgenommen von Mensch und Tier, zwei ZuhauseGalgofreundinnen.

 

 

 

 

Juli 2009Sair ist seit 7 Tagen Zuhause und entspannt.

Gute Nacht

Lebensfreude pur !
tuare
Sair im August 2009

Lebensfreude pur !
tuare
Sair im Juli 2009

Tosca im Tierheim
Tosca im Tierheim

TOSCA

Die Galga Tosca lebte eine Weile auf der Strasse, gemeinsam mit einem jugendlichen Wohnsitzlosen. Die Polizei griff die beiden auf und die abgemagerte Tosca kam ins Tierheim.

Sie verhielt sich sehr ängstlich, wich den Menschen aus, lernte aber schnell, dass sie den Menschen vertrauen konnte, die sie nun umgaben. Langsam näherte sie sich an und mit der Zeit lernte sie, dass sie in Sicherheit war.

Tosca nahm an Gewicht zu, verhielt sich freundlich ihren Mithunden gegenüber und das Einzige was ihr fehlte, war der richtige Mensch, an dessen Seite sie leben wollte, aber - leider kein Zuhause in Aussicht und es verging Monat für Monat.

Es dauerte lange, aber dann kam die richtige Anfrage und nach dem üblichen Adoptionsablauf durfte Tosca umziehen.

Heute lebt sie gemeinsam mit ihren Menschen und ihrem Hundegefährten und braucht, wie wir schon ahnten, eine Zeit um sich an all das Neue zu gewöhnen. Bereits im Tierheim war klar, dass sie eines sicher nicht ist: ein Jedermanns Hund.

Statt dessen schaut sie genau hin und wenn sie einen Menschen mag, dann baut sie einen engen Bezug zu ihm auf. Wenn sie einen Menschen in ihr Herz geschlossen, besser ihm vertrauen kann, dann bindet sie sich eng und zeigt ihre Zuneigung deutlich, bis hin zum Tosca typischen Verziehen der Mundwinkel, das für uns aussieht, als würde sie lachen.

Zuhause Zuhause Tosca

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